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    <title>Samuel Kümmel</title>
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    <title>Kirche ist Liebe</title>
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    <published>2010-06-28T20:29:03Z</published>
    <updated>2010-06-28T20:40:06Z</updated>

    <summary>Meine Blog-Pause bleibt vorerst bestehen. Stattdessen ist hier ein Gastartikel von meiner Frau Katha: Die Kirche ist der Leib Christ. Glieder des Leibes sind Menschen. Das heißt, die Kirche besteht aus Menschen, die auf mysteriöse Weise mit Christus verbunden sind....</summary>
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        <name>Katha</name>
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        <![CDATA[<p><em>Meine Blog-Pause bleibt vorerst bestehen.</em><br />
<em>Stattdessen ist hier ein Gastartikel von meiner Frau Katha:</em></p>

<p>Die Kirche ist der Leib Christ. Glieder des Leibes sind Menschen. Das heißt, die Kirche besteht aus Menschen, die auf mysteriöse Weise mit Christus verbunden sind. <em>Das Bindemittel?</em></p>

<p><b>Liebe.</b><br />
Deshalb ist das Markenzeichen der Kirche auch die Liebe - sagt Jesus. Das ist Konsens in allen christlichen Konfessionen.</p>

<p>Aber wenn das so ist, wer gibt uns das Recht, Millionen von Euro in Gebäude zu investieren, die dreisterweise auch noch Kirche genannt werden, während Menschen verhungern, die mit Gott verbunden sind?</p>

<p>Wer gibt uns das Recht, diese Gebäude zu beheizen und zu schmücken, während sogar in Deutschland Menschen ohne Obdach leben und im Winter sogar erfrieren?</p>

<p>Wer gibt uns das Recht, von Hoffnung und sozialer Gerechtigkeit zu predigen, und dann hinterher beim Kirchenkaffee Getränke zu verkaufen, die von Menschen in größter Armut unter grässlichen Bedingunen produziert wurden?</p>

<p>Jesus brauchte zum Leben keine Wohnung - wir fordern sie sogar für die Stunde im Gottesdienst ein. Wir opfern nichts und wollen alles bekommen. Dass ist nicht die Haltung, in der man Jesus nachfolgen kann. </p>

<p>Die Kirche wird zunehmen irrelevanter, weil wir nicht mit unseren Taten lieben. Unser Gefasel von Liebe und Gerechtigkeit muss Gott zum Kotzen bringen, so wie wir uns dazu verhalten.</p>

<p>Die Kirche braucht einen Wandel.<br />
Natürlich brauchen wir auch neue Musik,<br />
natürlich müssen wir auf die Kultur der Menschen um uns herum eingehen,<br />
natürlich müssen wir anfangen, offen auf Menschen zuzugehen, statt uns in frommen Cliquen zu verstecken.</p>

<p>Aber viel mehr als dass müssen wir anfangen in der Tat zu lieben. <br />
Und das wird uns etwas kosten - vielleicht sogar alles.</p>

<p>Aber es gibt keinen anderen Weg.<br />
Wenn unsere Liebe tot ist, ist die Kirche tot.</p>

<p><b>Deshalb rufe ich uns alle auf:</b><br />
Lasst uns auf alles verzichten, was wir nicht dringend brauchen.<br />
Lasst uns fasten, um an unseren Körpern zu spüren, was unsere Geschwister durchmachen.<br />
Lasst uns mutig gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen aufstehen.<br />
Lasst uns alles, was wir entbehren können, denen geben, die es dringend brauchen<br />
und lasst uns Gott um Vergebung bitten für unsre Lieblosigkeit.</p>

<p>Amen.</p>]]>
        
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    <title>Blog-Pause</title>
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    <published>2010-06-14T10:00:00Z</published>
    <updated>2010-06-15T11:05:54Z</updated>

    <summary>Geschriebenes wird immer interpretiert....</summary>
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        <name>Samuel</name>
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        <![CDATA[<p>Geschriebenes wird immer interpretiert.</p>]]>
        
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    <title>Network XXL - Kommen, um zu gehen</title>
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    <published>2010-06-03T07:46:13Z</published>
    <updated>2010-06-03T09:17:07Z</updated>

    <summary>Schon einige Wochen gab es hier keinen Beitrag mehr von mir. Dafür kommt jetzt einer. Der Grund (weshalb ich Zeit dafür habe) ist allerdings unerfreulich: Irgend eine beschissene Erkältung hat sich dazu entschieden, ein Husten-Schleim-Gefecht in meinem Hals auszutragen. Dabei...</summary>
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        <name>Samuel</name>
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        <category term="Informatives" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
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        <![CDATA[<p>Schon einige Wochen gab es hier keinen Beitrag mehr von mir. Dafür kommt jetzt einer. Der Grund (weshalb ich Zeit dafür habe) ist allerdings unerfreulich: Irgend eine beschissene Erkältung hat sich dazu entschieden, ein Husten-Schleim-Gefecht in meinem Hals auszutragen. Dabei würde ich so gerne heute auf die Nordalb nach Deggingen fahren. Warum? Darum:</p>

<p><img alt="networkxxl2010.jpg" src="http://www.samuelkuemmel.de/bilder/networkxxl2010.jpg" width="500" height="356" class="mt-image-none" style="" /></p>

<p>Ein mir bisher unbekanntes Camp hier in Süddeutschland, zu dem ich mit unserer <em>Tree Jugendgemeinde</em> heute gefahren wäre. Von dem, was ich so gehört habe und was die Vorab-Infos versprechen, wird das eine spannende und geistreiche Sache. Christen aus England und Norwegen sind mit dabei und natürlich viele aus Württemberg, vor allem aus den jungen Gemeinden hier.</p>

<p>Das Camp steht unter dem Motto "Lernt von mir" und hat als Ziel die christliche Jugend- und Gemeindearbeit hier im Süden zu vernetzen und zu inspirieren. Wobei vermutlich präziser wäre: Gottes Geist inspiriert uns durch andere und wir Menschen bauen Beziehungen zueinander. Aber Schluss mit der Klugscheisserei.</p>

<p>Eigentlich wollte ich heute Abend eine kleine Bericht-Serie über das Camp starten, aber daraus wird wohl (vorerst) nichts. Stattdessen bitte ich jetzt einfach mal in die christliche Blogosphäre hinein darum, dass einige Leute für mich um Heilung beten. (Hätte nie gedacht, dass ich um sowas einfach mal im Internet bitte.)</p>

<p>Ich werde dasselbe tun und zusätzlich Husten- und Bronchialtee in mich reinschütten. Balsam zum Einschmieren habe ich gerade keinen da. So Gott will und die Gesundungsmittel Tee &amp; Ruhe wirken, kann ich hoffentlich morgen oder übermorgen zum Camp nachreisen. Aber die Gesundheit geht vor...</p>

<p>Einen lieben Gruß an alle aus dem ejw Bezirk Leonberg und an das ganze Network <span class="caps">XXL</span>-Camp.</p>

<p><object width="500" height="281"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12259522&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12259522&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="500" height="281"></embed></object></p>]]>
        
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    <title>Über die Chancen von Jugendgemeinden</title>
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    <published>2010-05-08T13:32:25Z</published>
    <updated>2010-05-08T13:56:35Z</updated>

    <summary>Statement zur Delegiertenversammlung des Landesjugendwerks Württemberg, 08.05.2010 Ich bin seit 1. März 2010 Bezirksjugendreferent im Evangelischen Jugendwerk Bezirk Leonberg. Ich habe den Arbeitsbereich &quot;Jugendgemeinde&quot; von meinem Vorgänger Cyrill Schwarz übernommen und begleite nun seit gut zwei Monaten unsere Tree Jugendgemeinde...</summary>
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        <name>Samuel</name>
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        <category term="Erlebtes" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
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        <![CDATA[<p><em><b>Statement zur Delegiertenversammlung des Landesjugendwerks Württemberg, 08.05.2010</b></em></p>

<p>Ich bin seit 1. März 2010 Bezirksjugendreferent im Evangelischen Jugendwerk Bezirk Leonberg. Ich habe den Arbeitsbereich "Jugendgemeinde" von meinem Vorgänger Cyrill Schwarz übernommen und begleite nun seit gut zwei Monaten unsere <em>Tree Jugendgemeinde</em> in Leonberg. Ich möchte meine ersten Erfahrungen aus Leonberg darstellen und hoffe, dass ich dadurch die Chancen von Jugendgemeinden allgemein deutlich machen kann.</p>


<blockquote><b>1. Unsere Jugendgemeinde ist flexibel und dynamisch.</b></blockquote>

<p>Es gibt sehr wenige feste Strukturen, kein eingefahrenen Traditionen oder von oben festgelegte Abläufe. Alles passiert so, wie es den Persönlichkeiten und Ideen der Jugendlichen in der Jugendgemeinde entspricht. Mit dieser Vorgehensweise nehmen wir die Jugendlichen und ihre Bedürfnisse auf psychologischer und geistlicher Ebene nicht nur wahr, sondern auch ernst. Andererseits begegnen wir dadurch den Anforderungen der Postmoderne, in der die heutigen Jugendlichen aufgewachsen sind.</p>

<p>Die Jugendgemeinde kann aufgrund ihrer Flexibilität jede Wochen anders sein und anders handeln. Sie kann - gerade deshalb - auf aktuelle Entwicklungen und Ereignisse in der Jugendkultur und unter den Jugendlichen eingehen. Die gesamte Organisation der Jugendgemeinde ist in offene Bereiche aufgeteilt. Jeder kann überall rein schnuppern, teilnehmen und sich anschliessend gabenorientiert dort einsetzen, wo es ihm oder ihr liegt.</p>


<blockquote><b>2. Unsere Jugendgemeinde ermöglicht ganzheitliche Partizipation.</b></blockquote>

<p>Jeder Jugendliche hat bei uns die Möglichkeit mit zu machen und die Gemeinde mit zu gestalten. Es gibt keine Hindernisse oder Hürden zur Mitarbeit oder Mitgestaltung. Die Jugendlichen müssen keine Mitgliedschaft eingehen und keinen Vertrag unterschreiben. (Sie müssen noch nicht einmal Christen sein.) Jeder, der einen Gegenstand von A nach B trägt, gilt bei uns als Mitarbeiter und wird von Anfang an als solcher akzeptiert und wertgeschätzt.</p>

<p>Die <em>Tree Jugendgemeinde</em> bieten Jugendlichen zudem die Chance, ihre eigene Spiritualität in einem selbst gesteckten Rahmen zu erforschen und zu entdecken. Die geistliche Lenkung in der Jugendgemeinde ist minimal und findet nur in kritischen Situationen statt, z.B. wenn sich eine Irrlehre bemerkbar macht. Somit können die Jugendlichen in einer Gemeinschaft mit Gleichaltrigen ihren eigenen Glauben entwickeln. Daneben bleiben wir offen für den Heiligen Geist und sein Wirken.</p>

<p>Durch diese Haltungen ist die Jugendgemeinde offen für Jugendliche aus verschiedenen Milieus und mit unterschiedlichen geistlichen oder sozialen Prägungen.</p>


<blockquote><b>3. Unsere Jugendgemeinde wird von einem Hauptamtlichen, der nicht der Leiter der Gemeinde ist, professionell begleitet.</b></blockquote>

<p>Die Jugendlichen haben in unserer Jugendgemeinde die Möglichkeit mit Hilfe einer vollzeitlichen, professionellen Begleitung im theologischen und konzeptionellen Bereich, selber Kirche zu bauen, zu gestalten und zu leiten. Jugendgemeinde wird u.a. dadurch für Jugendliche zu "ihrer" Form von Kirche, zum Teil ihrer Identität und ihrer Geschichte. Sie können hier geistliche Heimat miteinander finden und erleben.</p>

<p>Als Hauptamtlicher nehme ich dabei keine bestimmende Leitungsposition ein. Ich bin Trainer, Coach, Mentor und Freund. Ich gebe Orientierung, wenn die Jugendlichen an theologische Grenzbereiche gelangen und helfe dort aus, wo die Jugendlichen nicht alleine zurecht kommen oder wo ihnen (noch) Kompetenzen fehlen.</p>

<p>An diesen Stellen ist eine hauptamtliche Begleitung aber auch unabdingbar. Aus diesem Grund ist die Hälfte meiner Stelle als Jugendreferent auch der <em>Tree Jugendgemeinde</em> zugeordnet.</p>


<blockquote><b>4. Unsere Jugendgemeinde arbeitet selbstständig im Auftrag der Landeskirche.</b></blockquote>

<p>Die <em>Tree Jugendgemeinde</em> ist bewusst ein Arbeitsbereich unseres Evangelischen Jugendwerks Bezirk Leonberg. Sie ist ein Teil des Kirchenbezirks und ein geistlicher Erlebnis- und Erfahrungsraum, in dem Jugendliche <em>selbstständig im Auftrag der Landeskirche</em> das Reich Gottes bauen und fortführen.</p>

<p>Die Jugendgemeinde weiß sich dem reformatorischen Erbe verpflichtet und bringt Jugendliche nicht nur in Berührung, sondern in intensiven und verändernden Kontakt mit evangelischem Glaube. Sie lebt den christlichen Auftrag der Landeskirche, die gute Nachricht der Gnade Gottes in Jesus Christus durch Wort und Tat zu verbreiten. Sie tut das in der Welt, und als Jugendgemeinde im Speziellen in der Welt der heutigen Jugendlichen.</p>

<blockquote><strong>Als Fazit möchte ich zusammenfassend sagen:</strong><br />Jugendgemeinden sind <em>eine</em> Art und Weise die Kirche von heute für Jugendliche gegenwartsrelevant und zukunftsfähig zu machen. Lassen Sie uns im Evangelischen Jugendwerk in Württemberg diese Chance nutzen, indem wir heute die Resolution zur Föderung von Jugendgemeinden beschliessen. Es ist wichtig, dass wir die Kirchenleitung der Landeskirche auffordern, Möglichkeiten, Räume, Stellen und Ressourcen für Jugendgemeinden freizusetzen, damit Jugendliche dem lebendigen Gott in "ihrer" Kirche begegnen können.</blockquote>]]>
        
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    <title>Mein neues Baby ist da!</title>
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    <published>2010-05-04T09:05:16Z</published>
    <updated>2010-05-04T09:51:08Z</updated>

    <summary>Finally... after much pain and frustration with online shopping. Bought in a shop in Leonberg. Creativity: Explode! PS: Dem am 1. April von einigen verkündigten Gerücht, ich würde Vater werden, widerspreche ich nicht. Es ist nur kein Mensch geworden! (Das...</summary>
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        <![CDATA[<p>Finally... after much pain and frustration with online shopping.</p>

<p><a href="http://www.samuelkuemmel.de/bilder/7D.jpg"><img alt="7D.jpg" src="http://www.samuelkuemmel.de/assets_c/2010/05/7D-thumb-500x375-131.jpg" width="500" height="375" class="mt-image-none" style="" /></a></p>

<p>Bought in a shop in Leonberg. Creativity: Explode!</p>

<blockquote><em>PS: Dem am 1. April von einigen verkündigten Gerücht, ich würde Vater werden, widerspreche ich nicht. Es ist nur kein Mensch geworden! (Das kommt später...)</em></blockquote>]]>
        
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    <title>Jugendarbeit und Social Media</title>
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    <published>2010-03-08T18:22:59Z</published>
    <updated>2010-03-08T19:05:39Z</updated>

    <summary><![CDATA[ Zur Zeit bin ich auf dem Jugendreferenten-Konvent 2010 des EJW im Bernhäuser Forst (südlich von Stuttgart). Das Thema in diesem Jahr ist: "Internet &amp; Social Media" und wir hören hier Vorträge von kompetenten Referenten über dieses Thema und diskutieren...]]></summary>
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        <category term="Inspiration" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
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        <![CDATA[<p><a href="http://www.samuelkuemmel.de/assets_c/2010/03/socialmedia-127.php" onclick="window.open('http://www.samuelkuemmel.de/assets_c/2010/03/socialmedia-127.php','popup','width=1024,height=768,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.samuelkuemmel.de/assets_c/2010/03/socialmedia-thumb-500x375-127.png" width="500" height="375" alt="socialmedia.png" class="mt-image-none" style="" /></a></p>

<p>Zur Zeit bin ich auf dem Jugendreferenten-Konvent 2010 des <span class="caps">EJW </span>im Bernhäuser Forst (südlich von Stuttgart). Das Thema in diesem Jahr ist: "Internet &amp; Social Media" und wir hören hier Vorträge von kompetenten Referenten über dieses Thema und diskutieren darüber.</p>

<p>Mir wird gerade heute wieder schmerzhaft bewusst, wie sehr viele Gemeinden und christliche Organisationen, die ich kennen gelernt habe, dieses Thema (Web 2.0 etc.) zur Zeit wiedermal verschlafen, genauso wie sie in den Jahren davor die effektive Nutzung des Internets als Öffentlichkeitsplattform (durch gute Homepages etc.) verpasst haben.</p>

<p>Gerade für die Jugendarbeit sind die sozialen Web-Netzwerke wie Facebook, StudiVZ, SchülerVZ, MySpace und wie sie alle heißen unverzichtbare Plattformen der kulturrelevanten Beziehungsarbeit. Die junge Generation bewegt sich oft und viel im Netz. Das Internet ist eine <em>Lebenswelt</em> von Jugendlichen (neben anderen) geworden, die eigentlich nur unterschätzt werden kann. Nicht gegen reale Beziehungen in der echten Welt, sondern daneben!</p>

<p>Durch die technische Web-Entwicklung in den letzten Jahren bieten sich (jedenfalls in meinem Denken) ungeahnte Möglichkeiten für die Jugendarbeit und vor allem für die Verbreitung der guten Nachricht durch soziale Netzwerke, interaktive Medien und partizipative Internet-Portale. Auch zur Einheit der Christen kann das Web 2.0 viel beitragen, hier kann Vernetzung, Austausch, Meinungsbildung und Horizonterweiterung geschehen.</p>

<p>Mein Appell also an jeden, der kulturrelevante Jugend- und/oder Gemeindearbeit macht oder machen will: Setze dich dringend mit diesen Themen auseinander und suche nach Möglichkeiten, deinen Dienst mit Hilfe von Social Media und Web 2.0 zukunftsfähig zu gestalten. Gleichzeitig möchte ich die prophetische Behauptung aufstellen, dass Jugendarbeit, die an dieser Entwicklung nicht teilnimmt und sie nicht für sich nutzt, in Zukunft zunehmend irrelevant werden wird. Beziehungsorientierte Jugendarbeit wird meiner Meinung nach in Zukunft vor allem Netzwerkarbeit online und offline bedeuten!</p>]]>
        
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    <title>Das Jugendevent im Februar</title>
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    <id>tag:www.samuelkuemmel.de,2010://1.93</id>

    <published>2010-02-11T13:03:29Z</published>
    <updated>2010-02-11T13:36:06Z</updated>

    <summary>ALIVE Fun Friends Food Faith Der Name ist Programm. Ein Jugendevent, das es in sich hat. Neben Cocktail-Bar, Bistro-Café, Spielen, Kicker, Billard und Chill-Out Lounge gibt es ein Thema, das rockt: &quot;Kein Plan?!&quot; Es geht um Gemeinschaft, es geht um...</summary>
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        <name>Samuel</name>
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        <![CDATA[<p><b><span class="caps">ALIVE</span></b><br />
<em>Fun Friends Food Faith</em></p>

<p>Der Name ist Programm. Ein Jugendevent, das es in sich hat. Neben Cocktail-Bar, Bistro-Café, Spielen, Kicker, Billard und Chill-Out Lounge gibt es ein Thema, das rockt: "Kein Plan?!"</p>

<p>Es geht um Gemeinschaft, es geht um das Leben... und alles mit Freunden bei leckerem Essen.</p>

<p><img alt="alive-jugendevent.jpg" src="http://www.samuelkuemmel.de/bilder/alive-jugendevent.jpg" width="500" height="706" class="mt-image-none" style="" /></p>

<p><em>Wir freuen uns, wenn du reinschaust. Es wird grandios!</em></p>]]>
        
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    <title>Eine ermutigende Nachricht</title>
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    <id>tag:www.samuelkuemmel.de,2010://1.92</id>

    <published>2010-01-26T23:12:22Z</published>
    <updated>2010-02-11T13:12:41Z</updated>

    <summary>Ein witziger Komiker, der zugleich weise und intelligent ist. Das gibt es selten. Im folgenden Video ist einer von dieser Sorte zu sehen: Dr. Eckart von Hirschhausen. Was er hier sagt, ermutigt mich sehr und passt hundertprozentig in meine momentane...</summary>
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        <![CDATA[<p>Ein witziger Komiker, der zugleich weise und intelligent ist. Das gibt es selten. Im folgenden Video ist einer von dieser Sorte zu sehen: Dr. Eckart von Hirschhausen.</p>

<p>Was er hier sagt, ermutigt mich sehr und passt hundertprozentig in meine momentane Situation. Lustig, wie doch durch ein einfaches Youtube-Video Gott zu einem sprechen kann. Schau's dir mal an:</p>

<p><object width="500" height="305"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_AQtNaxJ8Ok&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/_AQtNaxJ8Ok&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="305"></embed></object></p>]]>
        
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    <title>Die 5 Kernwerte von Mosaic</title>
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    <id>tag:www.samuelkuemmel.de,2010://1.90</id>

    <published>2010-01-09T15:33:59Z</published>
    <updated>2010-01-11T12:12:38Z</updated>

    <summary>Hier sind die fünf Kernwerte von Mosaic LA. Und nachdem ich die letzten drei Tage darüber gehört und reflektiert habe, sind dies ab sofort auch meine Kernwerte von Kirche/Gemeinde. Die Texte unter den Bildern stellen mein Verständnis des jeweiligen Kernwertes...</summary>
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    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.samuelkuemmel.de/">
        <![CDATA[<p>Hier sind die fünf Kernwerte von Mosaic <span class="caps">LA.</span> Und nachdem ich die letzten drei Tage darüber gehört und reflektiert habe, sind dies ab sofort auch meine Kernwerte von Kirche/Gemeinde. Die Texte unter den Bildern stellen mein Verständnis des jeweiligen Kernwertes dar. Stellenweise extreme Ansichten, aber um die Kirche zu verändern brauchen wir Radikalität (lat. <em>radix</em> = Wurzel).</p>

<p><b>1. Wind - Auftrag</b><br />
<em>Mission ist die Existenzberechtigung der Kirche</em></p>

<blockquote>Die Kirche ist eine Bewegung, keine Institution.</blockquote>

<p><img alt="wind.jpg" src="http://www.samuelkuemmel.de/bilder/wind.jpg" width="240" height="240" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;" />Die Kirche existiert, weil Christen (Petrus, Paulus u.a.) losgegangen sind und die Gute Nachricht in Wort und Tat verbreitet haben. Im Zentrum gemeindlicher Tätigkeit steht also der Auftrag, die Mission von Jesus, das Evangelium der gesamten Schöpfung mit Leben und Reden weiterzugeben. Evangelisation und Mission sind also nicht länger Tätigkeitsfelder der Kirche, sondern Kirche ist nur dort, wo Menschen gemeinsam die Gute Nachricht und ihre Auswirkungen (Erlösung, Befreiung, Liebe, Mitgefühl u.a. Früchte des Geistes) leben. Aber nicht für sich selbst, sondern <em>für andere</em>.</p>

<p><b>2. Wasser - Gemeinschaft</b><br />
<em>Liebe ist der Kontext aller Mission</em></p>

<blockquote>Die Kirche ist relational, nicht programmatisch.</blockquote>

<p><img alt="wasser.jpg" src="http://www.samuelkuemmel.de/bilder/wasser.jpg" width="240" height="240" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;" />Alles was in der Kirche getan wird, muss mit und in Liebe getan werden. Liebevolle Beziehungen sind das Wichtigste. Dabei steht nicht <em>Menschen bekehren</em>, sondern <em>Menschen lieben</em> im Vordergrund. Wir müssen in der Gemeinde bereit sein, Beziehungen zu Menschen zu bauen und sie zu lieben, auch wenn sie niemals Christen werden, niemals der Gemeinde beitreten, niemals mitarbeiten, niemals Geld für die Gemeinde geben und niemals unsere Meinung teilen. Alles Handeln in der Kirche hat das vorrangige Ziel, dass Menschen sich von anderen und Gott geliebt fühlen und wissen. Egal, wer oder wie sie sind.</p>

<p><b>3. Holz - Verbindung</b><br />
<em>Struktur muss sich immer dem Geist unterordnen</em></p>

<blockquote>Die Kirche kontrolliert nicht, sie ermächtigt.</blockquote>

<p><img alt="holz.jpg" src="http://www.samuelkuemmel.de/bilder/holz.jpg" width="240" height="240" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;" />Die Strukturen in der Kirche sind für die Menschen da, nicht die Menschen für die Strukturen. Das Ziel von Strukturen in der Kirche darf nicht sein, Dinge <em>unter Kontrolle</em> zu behalten, sondern Strukturen müssen dem Ziel dienen, Menschen zu lieben, zu ermutigen und ihr Potenzial freizusetzen. Und wenn es nötig ist, müssen Strukturen auch verändert oder abgeschafft werden, damit Menschen ihre Kreativität frei entfalten können. Der Geist Gottes ist nicht an kirchliche Strukturen gebunden, deswegen sollten wir uns auch nicht an Strukturen binden. Gottesdienst-Abläufe müssen flexibel sein, ein Hauskreis muss auch mal im Freien oder in der Kneipe stattfinden können und ein Gemeindehaus muss verkauft oder abgerissen werden, wenn es nicht den Menschen <em>außerhalb</em> der Kirche dient.</p>

<p><b>4. Feuer - Begegnung</b><br />
<em>Kulturrelevanz ist nicht optional</em></p>

<blockquote>Die Kirche ist inkarnatorisch, nicht esoterisch.</blockquote>

<p><img alt="feuer.jpg" src="http://www.samuelkuemmel.de/bilder/feuer.jpg" width="240" height="240" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;" />Eine Kirche, die für die Kultur, in der sie sich befindet, nicht relevant ist, ist letztendlich überflüssig. Deswegen müssen wir in der Kirche anfangen, die Sprache und die Kultur der Glaubensgegner, Atheisten, Agnostiker und Uninteressierten kennenzulernen und zu sprechen. Dabei dürfen wir keine <em>eigene Subkultur</em> in der Kirche aufbauen, die wiederum nur für Christen relevant ist, sondern müssen die Kultur der Menschen um uns herum teilen. Wir brauchen Beziehungen zu Menschen, die anders denken, fühlen, handeln, feiern und spielen wie wir. Und wir brauchen Angebote, die von Menschen außerhalb der Gemeinde als relevant für ihr Leben empfunden und aus persönlichem Interesse wahrgenommen werden. Diese Angebote sollten am besten auch im <em>öffentlichen Lebensraum</em> der Menschen und nicht im <em>christlichen Gemeindehaus</em> stattfinden.</p>

<p><b>5. Erde - Charakter</b><br />
<em>Kreativität ist die natürliche Folge von Spiritualität</em></p>

<blockquote>Die Kirche passt sich nicht an, sie wandelt um.</blockquote>

<p><img alt="erde.jpg" src="http://samuelkuemmel.de/archiv/erde.jpg" width="240" height="240" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;" />Die Kirche ist dazu da, das Gott gegebene und vom Geist Gottes inspirierte Potenzial in jedem Menschen zu wecken, freizusetzen und zu fördern. Gott kann in allem erfahren werden, sei es Kunst, Musik, Tanz, Theater, Vortrag, Gespräch, Bühnenshow oder Natur. Es gibt keinen Unterschied zwischen <em>geistlichem Leben</em> und <em>weltlichen Leben</em>. Weder im Griechischen noch im Hebräischen gibt es ein Wort für <em>geistliches Leben</em>. Jesus kannte das nicht. Gott ist in allem bereits anwesend und will von Menschen entdeckt und wahrgenommen werden. Alles ist so gesehen <em>geistlich</em>. In der Kirche strahlt die Herrlichkeit Gottes durch die Kreativität von Menschen, egal ob sie schon an ihn glauben oder nicht. Wenn wir in der Kirche dafür keinen Raum haben oder schaffen, verhindern wir letztendlich, dass Menschen Gott persönlich erfahren und kennenlernen.</p>]]>
        
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    <title>Live @ ORIGINS: Session 5</title>
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    <published>2010-01-09T10:19:12Z</published>
    <updated>2010-01-11T11:27:20Z</updated>

    <summary>Mit David Segert Thema: Das Gesetz der Gravitation Am heutigen Morgen hat der Pastor der FeG Rebland (auch G5 genannt), David Segert, einen sehr wichtigen und umwälzenden Vortrag gehalten. Er benutzte ein Beispiel aus der Physik: Die Gravitationskraft. Sie ist...</summary>
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        <![CDATA[<p><em>Mit David Segert</em><br />
<em>Thema: Das Gesetz der Gravitation</em></p>

<p><img alt="session5.jpg" src="http://samuelkuemmel.de/archiv/session5.jpg" width="500" height="167" class="mt-image-none" style="" /></p>

<p>Am heutigen Morgen hat der Pastor der FeG Rebland (auch G5 genannt), David Segert, einen sehr wichtigen und umwälzenden Vortrag gehalten. Er benutzte ein Beispiel aus der Physik: Die Gravitationskraft. Sie ist eine der vier Kräfte, die es in der Physik gibt und von diesen ist sie die kleinste. Aber sie hat die größte Reichweite, sie kann nicht aufgehalten, eingedämmt oder behindert werden.</p>

<p>Das ist ein Bild für die Liebe Gottes. Über Jahre hat die Kirche viele Fehler gemacht: Kreuzzüge etc. Es gibt viele Fehler in der Kirchengeschichte, die wir uns anschauen können.</p>

<p>Aber trotzdem hat sich die Liebe immer weiterentwickelt. Egal wie viele Mauern wir als Christen aufgebaut haben: Der Heilige Geist hat immer wieder gewirkt. Das ist ein unglaubliches Bild.</p>

<p>Wir versuchen Gemeinde zu bauen, um Gottes Kraft stärker zu machen. Können wir aber nicht. Wir können sie nicht stärker machen, als sie sowieso schon ist. Wir können durch Lobpreis Gott nicht mehr in den Raum bringen. Oder mit kreativen Künsten.</p>

<p>Und das ist kein Widerspruch zu all dem bei <em>Origins</em> Gehörten. Gott möchte trotzdem, dass wir ihn verherrlichen mit allem was wir sind. Mit dem Besten was wir haben.</p>

<p>In der Business-Welt gibt es wahnsinnig begabte Menschen. Und die Kirche hat oftmals die Kraft verloren, kulturprägend zu sein. Das Argument, welches häufig verwendet wird: Gott wirkt doch eh wie er will. Der Heilige Geist wirkt sowieso. Auch hier wird das Argument verwendet: Gottes Kraft können wir nicht eindämmen.</p>

<p>Das ist eine paradoxe Wechselwirkung! Gott benutzt uns, um dieses Paradoxon aufzuheben. Er schickt keine Engel, er benutzt uns um das zu tun, was er in der Welt tun will.</p>

<p><b>Kirche hat eine unglaubliche Kraft, weil Gott Liebe ist.</b></p>

<p>Gravitation ist eine sehr kleine Kraft, die aber nicht eindämmbar ist. Jeder von uns hat eine Gravitationskraft. Eine geistliche Kraft. Egal, aus welcher Gemeinde wir kommen.</p>

<p>Wenn wir uns in einem natürlichen Umfeld befinden, dann sind wir authentisch und haben dadurch mehr Autorität, als wenn wir etwas kreieren und vorspielen, was wir nicht sind.</p>

<p>Wir haben eine Anziehungskraft, die liegt in der Begegnung, in Beziehungen, in Freundschaft. Wenn wir uns in einer Freundschaft eine peinliche Geschichte erzählen, dann teilen wir unser Leben miteinander.</p>

<p>Das ist ein Bild für die Kirche. Dass der Pastor sein Leben mitteilt und seine Gefühle mitteilt und wenn das echt ist, zieht das an.</p>

<p>Viele von uns haben Verletzungen erlebt. Zuhause wartet vielleicht viel Arbeit auf einige von uns. Wir merken nicht, dass es bei uns anziehend ist.</p>

<p>Es gibt keine einfache Antwort:<br />
Du brauchst Freunde und eine Leitungsteam um dich, die dich reflektieren und die dich auch in Frage stellen dürfen. So dass wir gemeinsam stark werden.</p>

<p>Konflikt spielen sich oftmals in der Gemeinde ab. Wir haben keine Konflikte, weil wir uns auf der Skala der Spiritualität <em>(siehe Session 3)</em> bei 0 und 1 bewegen. Die Konflikte sind bei 5, 6, 7 oder 8. Wie man Gemeinde versteht, wie man Lobpreis versteht, wie man die Bibel auslegt. Da streiten wir.</p>

<p>Das ist traurig: Wir verlieren unsere Kraft, weil wir uns um uns selbst drehen.</p>

<p><b>Wir brauchen natürliche, echte Beziehungen, Freundschaften mit allem was dazu gehört.</b></p>

<p>Die Gravitation von Jesus, der die Ärmsten und Schwächsten (0, 1) sah, das ist die Kraft für die Gemeinde. Selbst wenn wir es aufgegeben haben diese Leute überhaupt wahrzunehmen, liegt doch hier die Kraft der Liebe (des Reiches Gottes).</p>

<p>Und in der Gemeinde gilt: Wenn wir die Menschen kontrollieren, die eine größere Vision als wir selbst haben, dann werden sie gehen oder mit ihrer Kompetenz immer „unten" bleiben. Wenn wir diese Menschen freisetzen, dann wird sich wirklich was bewegen.</p>

<p>Und an dieser Stelle kam für mich ganz persönlich raus:<br />
<em>Ich habe keine Lust mehr in einer Gemeinde zu sein im geistlichen 5er Bereich. Ich bin müde von der Beschäftigung mit den eigenen Leuten (Christen).</em></p>

<p>Wenn du dich nicht in deinem natürlichen Umfeld befindest, dann brennst du aus. Überforderung und Unterforderung sind die Indikatoren für Burn-Out. Man hat sogar festgestellt, dass Menschen, die unterfordert sind, schneller ausbrennen.</p>

<p>Es ist Zeit für Erneuerung! Auch bei mir...</p>]]>
        
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    <title>Live @ ORIGINS: Session 4</title>
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    <published>2010-01-08T16:54:59Z</published>
    <updated>2010-01-09T12:11:20Z</updated>

    <summary>Mit Erwin McManus Thema: Charakter Am heutigen Nachmittag sprach Erwin über das unbequeme Thema Charakter. Er stellte dar, warum wir als geistliche Leiter unseren Charakter verändern müssen. Er führte das mit Römer 12, 1-2 aus. Dort schreibt Paulus: 1 Ich...</summary>
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        <![CDATA[<p><em>Mit Erwin McManus</em><br />
<em>Thema: Charakter</em></p>

<p><img alt="session4.jpg" src="http://www.samuelkuemmel.de/bilder/session4.jpg" width="500" height="215" class="mt-image-none" style="" /></p>

<p>Am heutigen Nachmittag sprach Erwin über das unbequeme Thema <em>Charakter</em>. Er stellte dar, warum wir als geistliche Leiter unseren Charakter verändern müssen.</p>

<p>Er führte das mit Römer 12, 1-2 aus. Dort schreibt Paulus:</p>

<blockquote><em><small>1</small> Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. <small>2</small>Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.</em></blockquote>

<p>Wichtig hierbei ist die Unterscheidung zwischen einem Gebot und einer Verheißungen. Gebote sind uns von Gott gegeben, damit <em>wir</em> sie tun. Verheißungen sind uns von Gott gegeben, damit wir Hoffnung auf Dinge haben, die <em>er</em> tun wird.</p>

<p>Das, was Gott hier durch Paulus sagt, ist ein Gebot. Wir können die Verheißungen Gottes nur in Anspruch nehmen, wenn wir gehorsam dem Gebot der <em>Erneuerung unseres Sinnes</em> folgen. Diese Erneuerung müssen wir selbst tun.</p>

<p>Anschließend führte Erwin aus, welche drei Dinge unseren Charakter als geistliche Leiter ausmachen sollten:</p>

<p><b>1. Mut - Integrität</b><br />
Durch Mut zeigen wir unsere Integrität. Wir müssen für die Werte einstehen, an die wir glauben. Unser Inneres und unser Äußeres sollen gleich sein. Wir sollen unsere Gedanken leben und unser Leben soll unsere Gedanken widerspiegeln.</p>

<p><b>2. Demut - Weisheit</b><br />
Es ist wichtig, dass wir die Entscheidung, die wir treffen aus der richtigen Einstellung heraus treffen. Weise sind Menschen, die bei einer Entscheidung schon die Folgen bedenken und mit einberechnen. Nur aus einer demütigen Einstellung heraus, können wir weise werden.</p>

<p><b>3. Vergebung - Dankbarkeit</b><br />
Wir müssen vergeben, um dankbar werden zu können. Ansonsten wird im Laufe der Zeit die Bitterkeit unsere Herzen versteinern. Es ist aber wichtig, Dankbarkeit als Grundeinstellung zu haben, denn sie weist wieder darauf zurück, dass uns alles in unserem Leben letztendlich nur geschenkt wurde.</p>

<p>Die Veränderung zu diesem Charakter ist ein Prozess. Ich selbst befinde mich am Anfang dieses Prozesses. Es ist noch ein weiter Weg. Aber da ich beabsichtige ein geistlicher Leiter zu sein und es stellenweise schon bin, will ich diesen Weg gehen. Immer weiter. Den Weg zum Jesus-Charakter.</p>]]>
        
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    <title>Live @ ORIGINS: Session 3</title>
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    <published>2010-01-08T12:36:19Z</published>
    <updated>2010-01-09T15:41:17Z</updated>

    <summary>Mit Hank Fortener Thema: Die Skala der Spiritualität Nach einer kurzen, aber genialen Lobpreis-Zeit mit der Band der FeG Rebland fand heute morgen die dritte Session des Origins Kongresses im Auditorium statt. Es sprach diesmal nicht Erwin McManus, sondern Hank...</summary>
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    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.samuelkuemmel.de/">
        <![CDATA[<p><em>Mit Hank Fortener</em><br />
<em>Thema: Die Skala der Spiritualität</em></p>

<p><img alt="session3.jpg" src="http://www.samuelkuemmel.de/bilder/session3.jpg" width="500" height="234" class="mt-image-none" style="" /></p>

<p>Nach einer kurzen, aber genialen Lobpreis-Zeit mit der Band der FeG Rebland fand heute morgen die dritte Session des Origins Kongresses im Auditorium statt. Es sprach diesmal nicht Erwin McManus, sondern Hank Fortener, ebenfalls ein Mitarbeiter aus dem Team von Mosaic.</p>

<p>In seinem Vortrag benutzte er für das geistliche Leben als Christ das Bild einer Skala von 0 bis 9. Auf 0 wäre jemand, der Jesus überhaupt nicht kennt und auf 9 wäre Mutter Theresa, also jemand, der ganz eng mit Gott verbunden ist.</p>

<p>In manche Gemeinden kommt man rein und ist sofort auf Stufe 5. Die Musik, die Sprache, die Kultur. Alles was gemacht wird, ist bei 5 oder sogar höher. Auf der anderen Seite gibt es außerhalb der Gemeinden viele Leute, die auf 2, 3 oder 4 sind.</p>

<p>Hank betonte in seinem Vortrag dann, dass der Schlüssel für alle weiteren Stufen auf dem Weg zu einer tiefen Beziehung mit Gott bei 0 und 1 liegt. Wir müssen anfangen uns mit den Menschen zu verbinden, die zwischen 0 und 1 stehen.</p>

<p>Viele Christen wachsen in geistlichen Familien auf und starten bei 5 oder in sehr geistlichen Familien sogar bei 7. Aber wenn sie später aufs College gehen und jemand stellt ihnen eine Frage der Stufe 0 bis 1, dann haben sie meist keine oder nicht die richtigen Antworten, um diesen Menschen zu helfen.</p>

<p>Hank untermauerte seine Gedanken mit Matthäus 5,1-11. Jesus fängt hier seine erste öffentliche Rede an, indem er sagt: <em>Selig sind die geistlich Armen.</em></p>

<p>Jesus kam, um Menschen vom Ort der Armut dorthin zu bewegen, wo das Reich Gottes alles für sie bereithält. Die Seligpreisungen zeigen, dass Jesus sich vor allem für die interessierte und um die besonders kümmerte, die auf der Skala ganz unten oder sogar im negativen Bereich sind.</p>

<p>An dieser Stelle müssen auch wir anfangen. Wir müssen ein Umfeld schaffen in unserer Welt, unserem Leben, um Menschen von 0 nach 1 bringen. Wir müssen anfangen, Menschen zu sehen, die auf der 0 stehen und für sie da sein und mit ihnen Gespräche führen.</p>

<p>Auf Konferenzen geht es oft darum, wie man von einer Gemeinde mit 5 zu einer Gemeinde mit 8 wird. Wir müssen Menschen werden, die davon begeistert sind, Menschen zu helfen, von 0 auf 1 zu kommen.</p>

<p>Vielleicht ist unsere Aufgabe, Salz und Licht zu sein, indem wir Menschen helfen kleine Schritte auf dieser Skala zu machen. Menschen helfen, Gott immer einen kleinen Schritt näher zu kommen.</p>

<p>Wir sollten anfangen uns die Fragen der Skeptiker, Atheisten und Gotteshasser zu stellen. Anfangen uns mit den Zweifeln zu beschäftigen, mit denen sich andere Menschen herumschlagen.</p>

<p>An dieser Stelle brachte Hank das sehr hilfreiche Bild von einem Fluss. Als Christen stehen wir auf der einen Seite (dem Reich Gottes) und rufen den Menschen auf der anderen Seite zu: „Kommt doch herüber. Hier ist es toll. Kommt durch den Fluss!&#8220;</p>

<p>Stattdessen sollten wir selbst zu ihnen hinüber gehen, und sie an die Hand nehmen. Mit den Menschen gemeinsam durch den reißenden Fluss schwimmen.</p>

<p>Hank illustrierte seinen Beitrag mit einigen Fotos von Veranstaltungen, die sie für die Menschen in ihrer Stadt gemacht hatten, die auf der Skala bei 0 sind. </p>

<p>Insgesamt sehr inspirierend. Ich habe sehr viel nachgedacht und mich gefragt, wie ich mehr Freunde finden kann, die überhaupt keine Christen oder sogar gegen Gott sind.</p>]]>
        
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    <title>Live @ ORIGINS: Session 2</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://samuelkuemmel.de/archiv/2010/01/live-origins-session-2/" />
    <id>tag:www.samuelkuemmel.de,2010://1.86</id>

    <published>2010-01-07T16:33:14Z</published>
    <updated>2010-01-09T15:39:12Z</updated>

    <summary>Mit Erwin McManus Thema: Das kreative Potenzial in jedem Menschen wecken Gerade ist die zweite Session der Konferenz zu Ende gegangen. Gleich gibt es Abendessen. In der Zwischenzeit waren noch zwei Seminare (genannt Breakouts), in denen jeweils ein Kernwert von...</summary>
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    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.samuelkuemmel.de/">
        <![CDATA[<p><em>Mit Erwin McManus</em><br />
<em>Thema: Das kreative Potenzial in jedem Menschen wecken</em></p>

<p><img alt="session2.jpg" src="http://www.samuelkuemmel.de/bilder/session2.jpg" width="500" height="176" class="mt-image-none" style="" /></p>

<p>Gerade ist die zweite Session der Konferenz zu Ende gegangen. Gleich gibt es Abendessen. In der Zwischenzeit waren noch zwei Seminare (genannt <em>Breakouts</em>), in denen jeweils ein Kernwert von Mosaic vorgestellt wurde. Mittlerweile war ich bei <em>Erde</em> und <em>Wind</em>. Beides sehr gut und inspirierend. Hier die Deko aus dem <em>Erde-Seminar</em>:</p>

<p><img alt="deko_seminar.jpg" src="http://samuelkuemmel.de/archiv/deko_seminar.jpg" width="500" height="375" class="mt-image-none" style="" /></p>

<p>In der Session gerade ging es darum, dass die Kirche ein Ort und eine Plattform sein sollte, wo das kreative Potenzial und der göttliche Lebenstraum eines jeden Menschen entdeckt und gefördert wird. Erwin sprach darüber, dass wir in unseren Gemeinden oft nach Sicherheit und Komfort leben. Wir sprechen gerne von Gott als unserer <em>Burg</em> oder dem <em>Fels</em>. Aber wir hören weniger gern, dass Gott <em>Wind</em> oder <em>Feuer</em> ist, weil das unsicher und gefährlich ist.</p>

<p>Gott ist (auch) Geist und der Geist verändert. Ständig. Es gibt keine Kontinuität im Reich Gottes, weil die Schöpfung vielfältig und die Menschen alle unterschiedlich sind. In jedem Menschen steckt kreatives Potenzial. Und das muss nicht heißen, dass jeder ein Künstler ist. Es kann das Kreativste der Welt sein, als Kfz-Mechaniker im Rentenalter einen kostenlosen Kfz-Service für liegengebliebene Wagen anzubieten und damit Menschen zu dienen. So dass die Welt zu einem besseren Ort wird und ein alter Mensch eine Aufgabe hat, die ihn erfüllt. (Das wurde im Einleitungsvideo dargestellt.)</p>

<p>Wir haben es als Christen und Kirche oftmals versäumt, das kreative Potenzial in Menschen zu wecken, weil wir uns immer mit der Sünde und dem Schlechten im Menschen <del>beschäftigt haben</del> beschäftigen. In einer authentischen Gemeinschaft von Freunden kann mit Sünde und Fehlern offen umgegangen werden. Und man kann sich stattdessen auf das Potenzial und die Möglichkeiten jedes einzelnen konzentrieren.</p>

<p>Jeder Mensch hat als Kleinkind träume gehabt und wurde von seiner Neugier angetrieben. Mit zunehmendem Alter verlernen wir das und werden <em>gewöhnlich</em>. Das ist aber keinesfalls das, was Gott von unserem Leben träumt. Und auch wir sollten wieder dahin zurückkehren, dass wir anfangen zu träumen und mehr nach unseren Träumen zu anstatt durchschnittlich zu leben.</p>

<p>Dabei sind drei Fragen wichtig:</p>

<ol>
<li>Was ist dein Traum, der größer ist als du selbst?</li>
<li>Würde die Welt zu einem besseren Ort, wenn du anfängst diesen Traum umzusetzen?</li>
<li>Worauf wartest du, deine Träume zu leben?</li>
</ol>

<p>Im anschliessenden Fragen- und Antworten-Teil ging Erwin auch darauf ein, dass Träume uns alles kosten können und dass es Schwierigkeiten und Leid mit sich bringt, wenn wir unsere Träume leben. Aber wenn es uns erfüllt, wenn auch die Arbeit und das Leid <em>für</em> diesen Traum unser Leben reicher und erfüllter macht, dann ist es ein wahrer Traum, dem wir nachgehen sollten. Wir haben nur die Zeit zwischen unserem ersten und unserem letzten Atemzug, um diese Welt zu einem besseren Ort zu machen.</p>

<p>Erwin McManus hat noch einiges mehr gesagt, was ich jetzt nicht alles wiedergeben kann. Ich kann nur sagen, dass es insgesamt eine sehr ermutigende und verändernde Session war. Und wieder wurde mein Leben ein Stück weit in eine neue Richtung geprägt. (Wenn das so weitergeht, muss ich wohl nächsten Montag fast alles aufgeben, was ich im Moment tue. Also nicht unbedingt den Job an sich, aber die Art und Weise <em>wie</em> ich ihn tue. Ich bin jetzt schon ganz aufgewühlt.)</p>

<p>PS: Ach, da fällt mir noch ein: Erwins Tochter Maria hat zwei eigene Lieder gesungen, sozusagen als praktische Darstellung des kreativen Potenzials in einem Menschen. Ich bin hin und weg, es hat mich fast umgehauen: Sie hat eine der besten Gesangsstimmen, die ich in meinem Leben je gehört habe. Wuaah! Gänsehaut, Tränen...</p>]]>
        
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    <title>Live @ ORIGINS: Session 1</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://samuelkuemmel.de/archiv/2010/01/live-origins-session-1/" />
    <id>tag:www.samuelkuemmel.de,2010://1.85</id>

    <published>2010-01-07T12:05:31Z</published>
    <updated>2010-01-19T15:20:17Z</updated>

    <summary>Mit Erwin McManus Thema: Die drei Lebensbereiche Heute morgen startete die erste Session von Origins. Schon die Einleitung mit einem bewegenden Video über die fünf Kernwerte von Mosaic LA (Wind, Wasser, Holz, Feuer, Erde), trieb mir die Tränen in die...</summary>
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        <![CDATA[<p><em>Mit Erwin McManus</em><br />
<em>Thema: Die drei Lebensbereiche</em></p>

<p><img alt="session1.jpg" src="http://www.samuelkuemmel.de/bilder/session1.jpg" width="500" height="228" class="mt-image-none" style="" /></p>

<p>Heute morgen startete die erste Session von Origins. Schon die Einleitung mit einem bewegenden Video über die fünf Kernwerte von Mosaic LA (Wind, Wasser, Holz, Feuer, Erde), trieb mir die Tränen in die Augen. Auch die Lobpreis-Band der FeG hier erinnerte mich stark an die schönen Erfahrungen im letzten Mai bei Hillsong London.</p>

<p>Das Tolle hier ist, dass die Konferenz nicht sehr groß ist. 450, maximal 500 Leute erleben in einer fast familiären Atmosphäre eine tolle Gemeinschaft, während der sie in ihrem Glauben wachsen können. Und die Leute auf der Bühne sind nicht weit weg. Sie sitzen beim Mittagessen einfach zwischen den Teilnehmern und man kann sich u.a. auch direkt mit Erwin unterhalten.</p>

<p>In dieser ersten Session sprach Erwin darüber, welche drei Lebensbereiche es gibt und welche Rolle die Kirche in diesen spielt. Er erläuterte das anhand von Apg 17, 16-24. Da wird berichtet, wie Paulus in Athen ist.</p>

<p><b>1. Lebensbereich:</b><br />
<b>Das Zuhause, die Kirche, die Synagoge</b></p>

<p>Jeder Mensch hat einen Ort an dem er zu Hause ist, wo er sein darf, wie er ist und wo er Gemeinschaft lebt. Bei uns Christen ist das normalerweise die Gemeinde. Und wir unternehmen viele Anstrengungen um Menschen in diesen Lebensbereich einzuladen und ihre Kreativität und ihre Energie darauf zu fokussieren. Hier fühlen wir uns wohl und sicher.</p>

<p><b>2. Lebensbereich:</b><br />
<b>Das öffentliche Leben, der Arbeitsplatz, der Alltag, der Marktplatz</b></p>

<p>In diesem Lebensbereich halten sich eigentlich alle Menschen auf. Hier gehen sie ihren täglichen Aufgaben nach, hier arbeiten sie oder kaufen ein, hier gehen sie ins Kino oder auf ein Konzert. Als Christen holen wir oftmals Menschen aus diesem Lebensbereich heraus, um ihre Gaben und Fähigkeiten für die Gemeinde nutzbar zu machen. Wir bilden sie in der Gemeinde aus und irgendwann schicken wir sie wieder zurück, z.B. an ihren Arbeitsplatz, um dorthin das Evangelium zu bringen. Das Problem ist: Weil sie einen Großteil ihres Lebens in der Gemeinde verbracht haben, fehlt ihnen nun jede Verbindung zur "Welt", sie haben nur noch Christen als Freunde und ihr Potenzial, ihre Kreativität kommt nun hier nicht mehr zum Einsatz. Erwin brachte hier das Bild eines Tigers, der in einen Zoo gesteckt und gezähmt wird, bevor man ihn wieder in die Wildnis entlässt. Dort wird er nicht überleben, geschweige denn das Leben des Zoos als <em>relevant</em> an andere Tiger weitergeben können.</p>

<p><b>3. Lebensbereich:</b><br />
<b>Der persönliche, kulturelle Raum von anderen Menschen, privat oder öffentlich</b></p>

<p>In diesem Lebensbereich hält man sich natürlicherweise nicht auf, es sei denn man wird in ihn eingeladen. Und eingeladen wird man nur, wenn man sich in den anderen beiden Lebensbereichen als relevant/authentisch (Gemeinde) und respektabel/interessant (öffentliches Leben) erwiesen hat. Als Gemeinde bleiben wir meist im ersten Lebensbereich und sind dort nicht mal authentisch. Ab und an unternehmen wir was <em>missionarisches</em> im zweiten Lebensbereich, werden dort aber nicht respektiert, weil wir dort keine oder kaum Beziehungen oder zumindest keinen respektierten Status haben. Und so kommen wir sehr selten in den dritten Lebensbereich, wo Menschen wirklich erreicht und verändert werden.</p>

<blockquote><em>Fazit: Wir müssen Kirche und Mission völlig neu denken. Kirche muss eine Plattform für die Lebensbereiche 2+3 sein und darf sich nicht auf sich selbst konzentrieren. Das Reich Gottes umfasst alle drei Lebensbereiche.</em></blockquote>

<p>Erwin untermalte seine Ausführungen mit einigen authentischen Beispielen und Geschichten von sich und Mosaic. Auch ein Video war dabei, ich versuche es noch irgendwo im Netz zu finden. Insgesamt ein sehr interessanter und bewegender Vortrag, der mich und meine jetzige Arbeit nochmal ganz neu in Frage stellt.</p>

<p>PS: Zur Zeit sitze ich nach einem leckeren chinesischen Mittagessen mit Reis, Hühnchen und Curry in der Eingangshalle der FeG Rebland. Hier gibt's ein Public <span class="caps">WLAN.</span> Nett.</p>]]>
        
    </content>
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    <title>Klimaschutz</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://samuelkuemmel.de/archiv/2009/12/klimaschutz/" />
    <id>tag:www.samuelkuemmel.de,2009://1.83</id>

    <published>2009-12-23T16:45:57Z</published>
    <updated>2010-01-19T15:19:30Z</updated>

    <summary>Wir sind verantwortlich. Handeln wir auch verantwortlich?...</summary>
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        <name>Samuel</name>
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