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    <title>Samuel Kümmel</title>
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    <title>Jugendarbeit und Social Media</title>
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    <published>2010-03-08T18:22:59Z</published>
    <updated>2010-03-08T19:05:39Z</updated>

    <summary><![CDATA[ Zur Zeit bin ich auf dem Jugendreferenten-Konvent 2010 des EJW im Bernhäuser Forst (südlich von Stuttgart). Das Thema in diesem Jahr ist: "Internet &amp; Social Media" und wir hören hier Vorträge von kompetenten Referenten über dieses Thema und diskutieren...]]></summary>
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        <name>Samuel</name>
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        <![CDATA[<p><a href="http://www.samuelkuemmel.de/assets_c/2010/03/socialmedia-127.php" onclick="window.open('http://www.samuelkuemmel.de/assets_c/2010/03/socialmedia-127.php','popup','width=1024,height=768,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.samuelkuemmel.de/assets_c/2010/03/socialmedia-thumb-500x375-127.png" width="500" height="375" alt="socialmedia.png" class="mt-image-none" style="" /></a></p>

<p>Zur Zeit bin ich auf dem Jugendreferenten-Konvent 2010 des <span class="caps">EJW </span>im Bernhäuser Forst (südlich von Stuttgart). Das Thema in diesem Jahr ist: "Internet &amp; Social Media" und wir hören hier Vorträge von kompetenten Referenten über dieses Thema und diskutieren darüber.</p>

<p>Mir wird gerade heute wieder schmerzhaft bewusst, wie sehr viele Gemeinden und christliche Organisationen, die ich kennen gelernt habe, dieses Thema (Web 2.0 etc.) zur Zeit wiedermal verschlafen, genauso wie sie in den Jahren davor die effektive Nutzung des Internets als Öffentlichkeitsplattform (durch gute Homepages etc.) verpasst haben.</p>

<p>Gerade für die Jugendarbeit sind die sozialen Web-Netzwerke wie Facebook, StudiVZ, SchülerVZ, MySpace und wie sie alle heißen unverzichtbare Plattformen der kulturrelevanten Beziehungsarbeit. Die junge Generation bewegt sich oft und viel im Netz. Das Internet ist eine <em>Lebenswelt</em> von Jugendlichen (neben anderen) geworden, die eigentlich nur unterschätzt werden kann. Nicht gegen reale Beziehungen in der echten Welt, sondern daneben!</p>

<p>Durch die technische Web-Entwicklung in den letzten Jahren bieten sich (jedenfalls in meinem Denken) ungeahnte Möglichkeiten für die Jugendarbeit und vor allem für die Verbreitung der guten Nachricht durch soziale Netzwerke, interaktive Medien und partizipative Internet-Portale. Auch zur Einheit der Christen kann das Web 2.0 viel beitragen, hier kann Vernetzung, Austausch, Meinungsbildung und Horizonterweiterung geschehen.</p>

<p>Mein Appell also an jeden, der kulturrelevante Jugend- und/oder Gemeindearbeit macht oder machen will: Setze dich dringend mit diesen Themen auseinander und suche nach Möglichkeiten, deinen Dienst mit Hilfe von Social Media und Web 2.0 zukunftsfähig zu gestalten. Gleichzeitig möchte ich die prophetische Behauptung aufstellen, dass Jugendarbeit, die an dieser Entwicklung nicht teilnimmt und sie nicht für sich nutzt, in Zukunft zunehmend irrelevant werden wird. Beziehungsorientierte Jugendarbeit wird meiner Meinung nach in Zukunft vor allem Netzwerkarbeit online und offline bedeuten!</p>]]>
        
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    <title>Das Jugendevent im Februar</title>
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    <published>2010-02-11T13:03:29Z</published>
    <updated>2010-02-11T13:36:06Z</updated>

    <summary>ALIVE Fun Friends Food Faith Der Name ist Programm. Ein Jugendevent, das es in sich hat. Neben Cocktail-Bar, Bistro-Café, Spielen, Kicker, Billard und Chill-Out Lounge gibt es ein Thema, das rockt: &quot;Kein Plan?!&quot; Es geht um Gemeinschaft, es geht um...</summary>
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        <name>Samuel</name>
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        <category term="Informatives" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
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        <![CDATA[<p><b><span class="caps">ALIVE</span></b><br />
<em>Fun Friends Food Faith</em></p>

<p>Der Name ist Programm. Ein Jugendevent, das es in sich hat. Neben Cocktail-Bar, Bistro-Café, Spielen, Kicker, Billard und Chill-Out Lounge gibt es ein Thema, das rockt: "Kein Plan?!"</p>

<p>Es geht um Gemeinschaft, es geht um das Leben... und alles mit Freunden bei leckerem Essen.</p>

<p><img alt="alive-jugendevent.jpg" src="http://www.samuelkuemmel.de/bilder/alive-jugendevent.jpg" width="500" height="706" class="mt-image-none" style="" /></p>

<p><em>Wir freuen uns, wenn du reinschaust. Es wird grandios!</em></p>]]>
        
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    <title>Eine ermutigende Nachricht</title>
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    <published>2010-01-26T23:12:22Z</published>
    <updated>2010-02-11T13:12:41Z</updated>

    <summary>Ein witziger Komiker, der zugleich weise und intelligent ist. Das gibt es selten. Im folgenden Video ist einer von dieser Sorte zu sehen: Dr. Eckart von Hirschhausen. Was er hier sagt, ermutigt mich sehr und passt hundertprozentig in meine momentane...</summary>
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        <![CDATA[<p>Ein witziger Komiker, der zugleich weise und intelligent ist. Das gibt es selten. Im folgenden Video ist einer von dieser Sorte zu sehen: Dr. Eckart von Hirschhausen.</p>

<p>Was er hier sagt, ermutigt mich sehr und passt hundertprozentig in meine momentane Situation. Lustig, wie doch durch ein einfaches Youtube-Video Gott zu einem sprechen kann. Schau's dir mal an:</p>

<p><object width="500" height="305"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_AQtNaxJ8Ok&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/_AQtNaxJ8Ok&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="305"></embed></object></p>]]>
        
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    <title>Die 5 Kernwerte von Mosaic</title>
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    <published>2010-01-09T15:33:59Z</published>
    <updated>2010-01-11T12:12:38Z</updated>

    <summary>Hier sind die fünf Kernwerte von Mosaic LA. Und nachdem ich die letzten drei Tage darüber gehört und reflektiert habe, sind dies ab sofort auch meine Kernwerte von Kirche/Gemeinde. Die Texte unter den Bildern stellen mein Verständnis des jeweiligen Kernwertes...</summary>
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        <![CDATA[<p>Hier sind die fünf Kernwerte von Mosaic <span class="caps">LA.</span> Und nachdem ich die letzten drei Tage darüber gehört und reflektiert habe, sind dies ab sofort auch meine Kernwerte von Kirche/Gemeinde. Die Texte unter den Bildern stellen mein Verständnis des jeweiligen Kernwertes dar. Stellenweise extreme Ansichten, aber um die Kirche zu verändern brauchen wir Radikalität (lat. <em>radix</em> = Wurzel).</p>

<p><b>1. Wind - Auftrag</b><br />
<em>Mission ist die Existenzberechtigung der Kirche</em></p>

<blockquote>Die Kirche ist eine Bewegung, keine Institution.</blockquote>

<p><img alt="wind.jpg" src="http://www.samuelkuemmel.de/bilder/wind.jpg" width="240" height="240" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;" />Die Kirche existiert, weil Christen (Petrus, Paulus u.a.) losgegangen sind und die Gute Nachricht in Wort und Tat verbreitet haben. Im Zentrum gemeindlicher Tätigkeit steht also der Auftrag, die Mission von Jesus, das Evangelium der gesamten Schöpfung mit Leben und Reden weiterzugeben. Evangelisation und Mission sind also nicht länger Tätigkeitsfelder der Kirche, sondern Kirche ist nur dort, wo Menschen gemeinsam die Gute Nachricht und ihre Auswirkungen (Erlösung, Befreiung, Liebe, Mitgefühl u.a. Früchte des Geistes) leben. Aber nicht für sich selbst, sondern <em>für andere</em>.</p>

<p><b>2. Wasser - Gemeinschaft</b><br />
<em>Liebe ist der Kontext aller Mission</em></p>

<blockquote>Die Kirche ist relational, nicht programmatisch.</blockquote>

<p><img alt="wasser.jpg" src="http://www.samuelkuemmel.de/bilder/wasser.jpg" width="240" height="240" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;" />Alles was in der Kirche getan wird, muss mit und in Liebe getan werden. Liebevolle Beziehungen sind das Wichtigste. Dabei steht nicht <em>Menschen bekehren</em>, sondern <em>Menschen lieben</em> im Vordergrund. Wir müssen in der Gemeinde bereit sein, Beziehungen zu Menschen zu bauen und sie zu lieben, auch wenn sie niemals Christen werden, niemals der Gemeinde beitreten, niemals mitarbeiten, niemals Geld für die Gemeinde geben und niemals unsere Meinung teilen. Alles Handeln in der Kirche hat das vorrangige Ziel, dass Menschen sich von anderen und Gott geliebt fühlen und wissen. Egal, wer oder wie sie sind.</p>

<p><b>3. Holz - Verbindung</b><br />
<em>Struktur muss sich immer dem Geist unterordnen</em></p>

<blockquote>Die Kirche kontrolliert nicht, sie ermächtigt.</blockquote>

<p><img alt="holz.jpg" src="http://www.samuelkuemmel.de/bilder/holz.jpg" width="240" height="240" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;" />Die Strukturen in der Kirche sind für die Menschen da, nicht die Menschen für die Strukturen. Das Ziel von Strukturen in der Kirche darf nicht sein, Dinge <em>unter Kontrolle</em> zu behalten, sondern Strukturen müssen dem Ziel dienen, Menschen zu lieben, zu ermutigen und ihr Potenzial freizusetzen. Und wenn es nötig ist, müssen Strukturen auch verändert oder abgeschafft werden, damit Menschen ihre Kreativität frei entfalten können. Der Geist Gottes ist nicht an kirchliche Strukturen gebunden, deswegen sollten wir uns auch nicht an Strukturen binden. Gottesdienst-Abläufe müssen flexibel sein, ein Hauskreis muss auch mal im Freien oder in der Kneipe stattfinden können und ein Gemeindehaus muss verkauft oder abgerissen werden, wenn es nicht den Menschen <em>außerhalb</em> der Kirche dient.</p>

<p><b>4. Feuer - Begegnung</b><br />
<em>Kulturrelevanz ist nicht optional</em></p>

<blockquote>Die Kirche ist inkarnatorisch, nicht esoterisch.</blockquote>

<p><img alt="feuer.jpg" src="http://www.samuelkuemmel.de/bilder/feuer.jpg" width="240" height="240" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;" />Eine Kirche, die für die Kultur, in der sie sich befindet, nicht relevant ist, ist letztendlich überflüssig. Deswegen müssen wir in der Kirche anfangen, die Sprache und die Kultur der Glaubensgegner, Atheisten, Agnostiker und Uninteressierten kennenzulernen und zu sprechen. Dabei dürfen wir keine <em>eigene Subkultur</em> in der Kirche aufbauen, die wiederum nur für Christen relevant ist, sondern müssen die Kultur der Menschen um uns herum teilen. Wir brauchen Beziehungen zu Menschen, die anders denken, fühlen, handeln, feiern und spielen wie wir. Und wir brauchen Angebote, die von Menschen außerhalb der Gemeinde als relevant für ihr Leben empfunden und aus persönlichem Interesse wahrgenommen werden. Diese Angebote sollten am besten auch im <em>öffentlichen Lebensraum</em> der Menschen und nicht im <em>christlichen Gemeindehaus</em> stattfinden.</p>

<p><b>5. Erde - Charakter</b><br />
<em>Kreativität ist die natürliche Folge von Spiritualität</em></p>

<blockquote>Die Kirche passt sich nicht an, sie wandelt um.</blockquote>

<p><img alt="erde.jpg" src="http://samuelkuemmel.de/archiv/erde.jpg" width="240" height="240" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;" />Die Kirche ist dazu da, das Gott gegebene und vom Geist Gottes inspirierte Potenzial in jedem Menschen zu wecken, freizusetzen und zu fördern. Gott kann in allem erfahren werden, sei es Kunst, Musik, Tanz, Theater, Vortrag, Gespräch, Bühnenshow oder Natur. Es gibt keinen Unterschied zwischen <em>geistlichem Leben</em> und <em>weltlichen Leben</em>. Weder im Griechischen noch im Hebräischen gibt es ein Wort für <em>geistliches Leben</em>. Jesus kannte das nicht. Gott ist in allem bereits anwesend und will von Menschen entdeckt und wahrgenommen werden. Alles ist so gesehen <em>geistlich</em>. In der Kirche strahlt die Herrlichkeit Gottes durch die Kreativität von Menschen, egal ob sie schon an ihn glauben oder nicht. Wenn wir in der Kirche dafür keinen Raum haben oder schaffen, verhindern wir letztendlich, dass Menschen Gott persönlich erfahren und kennenlernen.</p>]]>
        
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    <title>Live @ ORIGINS: Session 5</title>
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    <published>2010-01-09T10:19:12Z</published>
    <updated>2010-01-11T11:27:20Z</updated>

    <summary>Mit David Segert Thema: Das Gesetz der Gravitation Am heutigen Morgen hat der Pastor der FeG Rebland (auch G5 genannt), David Segert, einen sehr wichtigen und umwälzenden Vortrag gehalten. Er benutzte ein Beispiel aus der Physik: Die Gravitationskraft. Sie ist...</summary>
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        <![CDATA[<p><em>Mit David Segert</em><br />
<em>Thema: Das Gesetz der Gravitation</em></p>

<p><img alt="session5.jpg" src="http://samuelkuemmel.de/archiv/session5.jpg" width="500" height="167" class="mt-image-none" style="" /></p>

<p>Am heutigen Morgen hat der Pastor der FeG Rebland (auch G5 genannt), David Segert, einen sehr wichtigen und umwälzenden Vortrag gehalten. Er benutzte ein Beispiel aus der Physik: Die Gravitationskraft. Sie ist eine der vier Kräfte, die es in der Physik gibt und von diesen ist sie die kleinste. Aber sie hat die größte Reichweite, sie kann nicht aufgehalten, eingedämmt oder behindert werden.</p>

<p>Das ist ein Bild für die Liebe Gottes. Über Jahre hat die Kirche viele Fehler gemacht: Kreuzzüge etc. Es gibt viele Fehler in der Kirchengeschichte, die wir uns anschauen können.</p>

<p>Aber trotzdem hat sich die Liebe immer weiterentwickelt. Egal wie viele Mauern wir als Christen aufgebaut haben: Der Heilige Geist hat immer wieder gewirkt. Das ist ein unglaubliches Bild.</p>

<p>Wir versuchen Gemeinde zu bauen, um Gottes Kraft stärker zu machen. Können wir aber nicht. Wir können sie nicht stärker machen, als sie sowieso schon ist. Wir können durch Lobpreis Gott nicht mehr in den Raum bringen. Oder mit kreativen Künsten.</p>

<p>Und das ist kein Widerspruch zu all dem bei <em>Origins</em> Gehörten. Gott möchte trotzdem, dass wir ihn verherrlichen mit allem was wir sind. Mit dem Besten was wir haben.</p>

<p>In der Business-Welt gibt es wahnsinnig begabte Menschen. Und die Kirche hat oftmals die Kraft verloren, kulturprägend zu sein. Das Argument, welches häufig verwendet wird: Gott wirkt doch eh wie er will. Der Heilige Geist wirkt sowieso. Auch hier wird das Argument verwendet: Gottes Kraft können wir nicht eindämmen.</p>

<p>Das ist eine paradoxe Wechselwirkung! Gott benutzt uns, um dieses Paradoxon aufzuheben. Er schickt keine Engel, er benutzt uns um das zu tun, was er in der Welt tun will.</p>

<p><b>Kirche hat eine unglaubliche Kraft, weil Gott Liebe ist.</b></p>

<p>Gravitation ist eine sehr kleine Kraft, die aber nicht eindämmbar ist. Jeder von uns hat eine Gravitationskraft. Eine geistliche Kraft. Egal, aus welcher Gemeinde wir kommen.</p>

<p>Wenn wir uns in einem natürlichen Umfeld befinden, dann sind wir authentisch und haben dadurch mehr Autorität, als wenn wir etwas kreieren und vorspielen, was wir nicht sind.</p>

<p>Wir haben eine Anziehungskraft, die liegt in der Begegnung, in Beziehungen, in Freundschaft. Wenn wir uns in einer Freundschaft eine peinliche Geschichte erzählen, dann teilen wir unser Leben miteinander.</p>

<p>Das ist ein Bild für die Kirche. Dass der Pastor sein Leben mitteilt und seine Gefühle mitteilt und wenn das echt ist, zieht das an.</p>

<p>Viele von uns haben Verletzungen erlebt. Zuhause wartet vielleicht viel Arbeit auf einige von uns. Wir merken nicht, dass es bei uns anziehend ist.</p>

<p>Es gibt keine einfache Antwort:<br />
Du brauchst Freunde und eine Leitungsteam um dich, die dich reflektieren und die dich auch in Frage stellen dürfen. So dass wir gemeinsam stark werden.</p>

<p>Konflikt spielen sich oftmals in der Gemeinde ab. Wir haben keine Konflikte, weil wir uns auf der Skala der Spiritualität <em>(siehe Session 3)</em> bei 0 und 1 bewegen. Die Konflikte sind bei 5, 6, 7 oder 8. Wie man Gemeinde versteht, wie man Lobpreis versteht, wie man die Bibel auslegt. Da streiten wir.</p>

<p>Das ist traurig: Wir verlieren unsere Kraft, weil wir uns um uns selbst drehen.</p>

<p><b>Wir brauchen natürliche, echte Beziehungen, Freundschaften mit allem was dazu gehört.</b></p>

<p>Die Gravitation von Jesus, der die Ärmsten und Schwächsten (0, 1) sah, das ist die Kraft für die Gemeinde. Selbst wenn wir es aufgegeben haben diese Leute überhaupt wahrzunehmen, liegt doch hier die Kraft der Liebe (des Reiches Gottes).</p>

<p>Und in der Gemeinde gilt: Wenn wir die Menschen kontrollieren, die eine größere Vision als wir selbst haben, dann werden sie gehen oder mit ihrer Kompetenz immer „unten" bleiben. Wenn wir diese Menschen freisetzen, dann wird sich wirklich was bewegen.</p>

<p>Und an dieser Stelle kam für mich ganz persönlich raus:<br />
<em>Ich habe keine Lust mehr in einer Gemeinde zu sein im geistlichen 5er Bereich. Ich bin müde von der Beschäftigung mit den eigenen Leuten (Christen).</em></p>

<p>Wenn du dich nicht in deinem natürlichen Umfeld befindest, dann brennst du aus. Überforderung und Unterforderung sind die Indikatoren für Burn-Out. Man hat sogar festgestellt, dass Menschen, die unterfordert sind, schneller ausbrennen.</p>

<p>Es ist Zeit für Erneuerung! Auch bei mir...</p>]]>
        
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    <title>Live @ ORIGINS: Session 4</title>
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    <id>tag:www.samuelkuemmel.de,2010://1.88</id>

    <published>2010-01-08T16:54:59Z</published>
    <updated>2010-01-09T12:11:20Z</updated>

    <summary>Mit Erwin McManus Thema: Charakter Am heutigen Nachmittag sprach Erwin über das unbequeme Thema Charakter. Er stellte dar, warum wir als geistliche Leiter unseren Charakter verändern müssen. Er führte das mit Römer 12, 1-2 aus. Dort schreibt Paulus: 1 Ich...</summary>
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        <category term="Erlebtes" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.samuelkuemmel.de/">
        <![CDATA[<p><em>Mit Erwin McManus</em><br />
<em>Thema: Charakter</em></p>

<p><img alt="session4.jpg" src="http://www.samuelkuemmel.de/bilder/session4.jpg" width="500" height="215" class="mt-image-none" style="" /></p>

<p>Am heutigen Nachmittag sprach Erwin über das unbequeme Thema <em>Charakter</em>. Er stellte dar, warum wir als geistliche Leiter unseren Charakter verändern müssen.</p>

<p>Er führte das mit Römer 12, 1-2 aus. Dort schreibt Paulus:</p>

<blockquote><em><small>1</small> Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. <small>2</small>Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.</em></blockquote>

<p>Wichtig hierbei ist die Unterscheidung zwischen einem Gebot und einer Verheißungen. Gebote sind uns von Gott gegeben, damit <em>wir</em> sie tun. Verheißungen sind uns von Gott gegeben, damit wir Hoffnung auf Dinge haben, die <em>er</em> tun wird.</p>

<p>Das, was Gott hier durch Paulus sagt, ist ein Gebot. Wir können die Verheißungen Gottes nur in Anspruch nehmen, wenn wir gehorsam dem Gebot der <em>Erneuerung unseres Sinnes</em> folgen. Diese Erneuerung müssen wir selbst tun.</p>

<p>Anschließend führte Erwin aus, welche drei Dinge unseren Charakter als geistliche Leiter ausmachen sollten:</p>

<p><b>1. Mut - Integrität</b><br />
Durch Mut zeigen wir unsere Integrität. Wir müssen für die Werte einstehen, an die wir glauben. Unser Inneres und unser Äußeres sollen gleich sein. Wir sollen unsere Gedanken leben und unser Leben soll unsere Gedanken widerspiegeln.</p>

<p><b>2. Demut - Weisheit</b><br />
Es ist wichtig, dass wir die Entscheidung, die wir treffen aus der richtigen Einstellung heraus treffen. Weise sind Menschen, die bei einer Entscheidung schon die Folgen bedenken und mit einberechnen. Nur aus einer demütigen Einstellung heraus, können wir weise werden.</p>

<p><b>3. Vergebung - Dankbarkeit</b><br />
Wir müssen vergeben, um dankbar werden zu können. Ansonsten wird im Laufe der Zeit die Bitterkeit unsere Herzen versteinern. Es ist aber wichtig, Dankbarkeit als Grundeinstellung zu haben, denn sie weist wieder darauf zurück, dass uns alles in unserem Leben letztendlich nur geschenkt wurde.</p>

<p>Die Veränderung zu diesem Charakter ist ein Prozess. Ich selbst befinde mich am Anfang dieses Prozesses. Es ist noch ein weiter Weg. Aber da ich beabsichtige ein geistlicher Leiter zu sein und es stellenweise schon bin, will ich diesen Weg gehen. Immer weiter. Den Weg zum Jesus-Charakter.</p>]]>
        
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    <title>Live @ ORIGINS: Session 3</title>
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    <id>tag:www.samuelkuemmel.de,2010://1.87</id>

    <published>2010-01-08T12:36:19Z</published>
    <updated>2010-01-09T15:41:17Z</updated>

    <summary>Mit Hank Fortener Thema: Die Skala der Spiritualität Nach einer kurzen, aber genialen Lobpreis-Zeit mit der Band der FeG Rebland fand heute morgen die dritte Session des Origins Kongresses im Auditorium statt. Es sprach diesmal nicht Erwin McManus, sondern Hank...</summary>
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    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.samuelkuemmel.de/">
        <![CDATA[<p><em>Mit Hank Fortener</em><br />
<em>Thema: Die Skala der Spiritualität</em></p>

<p><img alt="session3.jpg" src="http://www.samuelkuemmel.de/bilder/session3.jpg" width="500" height="234" class="mt-image-none" style="" /></p>

<p>Nach einer kurzen, aber genialen Lobpreis-Zeit mit der Band der FeG Rebland fand heute morgen die dritte Session des Origins Kongresses im Auditorium statt. Es sprach diesmal nicht Erwin McManus, sondern Hank Fortener, ebenfalls ein Mitarbeiter aus dem Team von Mosaic.</p>

<p>In seinem Vortrag benutzte er für das geistliche Leben als Christ das Bild einer Skala von 0 bis 9. Auf 0 wäre jemand, der Jesus überhaupt nicht kennt und auf 9 wäre Mutter Theresa, also jemand, der ganz eng mit Gott verbunden ist.</p>

<p>In manche Gemeinden kommt man rein und ist sofort auf Stufe 5. Die Musik, die Sprache, die Kultur. Alles was gemacht wird, ist bei 5 oder sogar höher. Auf der anderen Seite gibt es außerhalb der Gemeinden viele Leute, die auf 2, 3 oder 4 sind.</p>

<p>Hank betonte in seinem Vortrag dann, dass der Schlüssel für alle weiteren Stufen auf dem Weg zu einer tiefen Beziehung mit Gott bei 0 und 1 liegt. Wir müssen anfangen uns mit den Menschen zu verbinden, die zwischen 0 und 1 stehen.</p>

<p>Viele Christen wachsen in geistlichen Familien auf und starten bei 5 oder in sehr geistlichen Familien sogar bei 7. Aber wenn sie später aufs College gehen und jemand stellt ihnen eine Frage der Stufe 0 bis 1, dann haben sie meist keine oder nicht die richtigen Antworten, um diesen Menschen zu helfen.</p>

<p>Hank untermauerte seine Gedanken mit Matthäus 5,1-11. Jesus fängt hier seine erste öffentliche Rede an, indem er sagt: <em>Selig sind die geistlich Armen.</em></p>

<p>Jesus kam, um Menschen vom Ort der Armut dorthin zu bewegen, wo das Reich Gottes alles für sie bereithält. Die Seligpreisungen zeigen, dass Jesus sich vor allem für die interessierte und um die besonders kümmerte, die auf der Skala ganz unten oder sogar im negativen Bereich sind.</p>

<p>An dieser Stelle müssen auch wir anfangen. Wir müssen ein Umfeld schaffen in unserer Welt, unserem Leben, um Menschen von 0 nach 1 bringen. Wir müssen anfangen, Menschen zu sehen, die auf der 0 stehen und für sie da sein und mit ihnen Gespräche führen.</p>

<p>Auf Konferenzen geht es oft darum, wie man von einer Gemeinde mit 5 zu einer Gemeinde mit 8 wird. Wir müssen Menschen werden, die davon begeistert sind, Menschen zu helfen, von 0 auf 1 zu kommen.</p>

<p>Vielleicht ist unsere Aufgabe, Salz und Licht zu sein, indem wir Menschen helfen kleine Schritte auf dieser Skala zu machen. Menschen helfen, Gott immer einen kleinen Schritt näher zu kommen.</p>

<p>Wir sollten anfangen uns die Fragen der Skeptiker, Atheisten und Gotteshasser zu stellen. Anfangen uns mit den Zweifeln zu beschäftigen, mit denen sich andere Menschen herumschlagen.</p>

<p>An dieser Stelle brachte Hank das sehr hilfreiche Bild von einem Fluss. Als Christen stehen wir auf der einen Seite (dem Reich Gottes) und rufen den Menschen auf der anderen Seite zu: „Kommt doch herüber. Hier ist es toll. Kommt durch den Fluss!&#8220;</p>

<p>Stattdessen sollten wir selbst zu ihnen hinüber gehen, und sie an die Hand nehmen. Mit den Menschen gemeinsam durch den reißenden Fluss schwimmen.</p>

<p>Hank illustrierte seinen Beitrag mit einigen Fotos von Veranstaltungen, die sie für die Menschen in ihrer Stadt gemacht hatten, die auf der Skala bei 0 sind. </p>

<p>Insgesamt sehr inspirierend. Ich habe sehr viel nachgedacht und mich gefragt, wie ich mehr Freunde finden kann, die überhaupt keine Christen oder sogar gegen Gott sind.</p>]]>
        
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    <title>Live @ ORIGINS: Session 2</title>
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    <id>tag:www.samuelkuemmel.de,2010://1.86</id>

    <published>2010-01-07T16:33:14Z</published>
    <updated>2010-01-09T15:39:12Z</updated>

    <summary>Mit Erwin McManus Thema: Das kreative Potenzial in jedem Menschen wecken Gerade ist die zweite Session der Konferenz zu Ende gegangen. Gleich gibt es Abendessen. In der Zwischenzeit waren noch zwei Seminare (genannt Breakouts), in denen jeweils ein Kernwert von...</summary>
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        <![CDATA[<p><em>Mit Erwin McManus</em><br />
<em>Thema: Das kreative Potenzial in jedem Menschen wecken</em></p>

<p><img alt="session2.jpg" src="http://www.samuelkuemmel.de/bilder/session2.jpg" width="500" height="176" class="mt-image-none" style="" /></p>

<p>Gerade ist die zweite Session der Konferenz zu Ende gegangen. Gleich gibt es Abendessen. In der Zwischenzeit waren noch zwei Seminare (genannt <em>Breakouts</em>), in denen jeweils ein Kernwert von Mosaic vorgestellt wurde. Mittlerweile war ich bei <em>Erde</em> und <em>Wind</em>. Beides sehr gut und inspirierend. Hier die Deko aus dem <em>Erde-Seminar</em>:</p>

<p><img alt="deko_seminar.jpg" src="http://samuelkuemmel.de/archiv/deko_seminar.jpg" width="500" height="375" class="mt-image-none" style="" /></p>

<p>In der Session gerade ging es darum, dass die Kirche ein Ort und eine Plattform sein sollte, wo das kreative Potenzial und der göttliche Lebenstraum eines jeden Menschen entdeckt und gefördert wird. Erwin sprach darüber, dass wir in unseren Gemeinden oft nach Sicherheit und Komfort leben. Wir sprechen gerne von Gott als unserer <em>Burg</em> oder dem <em>Fels</em>. Aber wir hören weniger gern, dass Gott <em>Wind</em> oder <em>Feuer</em> ist, weil das unsicher und gefährlich ist.</p>

<p>Gott ist (auch) Geist und der Geist verändert. Ständig. Es gibt keine Kontinuität im Reich Gottes, weil die Schöpfung vielfältig und die Menschen alle unterschiedlich sind. In jedem Menschen steckt kreatives Potenzial. Und das muss nicht heißen, dass jeder ein Künstler ist. Es kann das Kreativste der Welt sein, als Kfz-Mechaniker im Rentenalter einen kostenlosen Kfz-Service für liegengebliebene Wagen anzubieten und damit Menschen zu dienen. So dass die Welt zu einem besseren Ort wird und ein alter Mensch eine Aufgabe hat, die ihn erfüllt. (Das wurde im Einleitungsvideo dargestellt.)</p>

<p>Wir haben es als Christen und Kirche oftmals versäumt, das kreative Potenzial in Menschen zu wecken, weil wir uns immer mit der Sünde und dem Schlechten im Menschen <del>beschäftigt haben</del> beschäftigen. In einer authentischen Gemeinschaft von Freunden kann mit Sünde und Fehlern offen umgegangen werden. Und man kann sich stattdessen auf das Potenzial und die Möglichkeiten jedes einzelnen konzentrieren.</p>

<p>Jeder Mensch hat als Kleinkind träume gehabt und wurde von seiner Neugier angetrieben. Mit zunehmendem Alter verlernen wir das und werden <em>gewöhnlich</em>. Das ist aber keinesfalls das, was Gott von unserem Leben träumt. Und auch wir sollten wieder dahin zurückkehren, dass wir anfangen zu träumen und mehr nach unseren Träumen zu anstatt durchschnittlich zu leben.</p>

<p>Dabei sind drei Fragen wichtig:</p>

<ol>
<li>Was ist dein Traum, der größer ist als du selbst?</li>
<li>Würde die Welt zu einem besseren Ort, wenn du anfängst diesen Traum umzusetzen?</li>
<li>Worauf wartest du, deine Träume zu leben?</li>
</ol>

<p>Im anschliessenden Fragen- und Antworten-Teil ging Erwin auch darauf ein, dass Träume uns alles kosten können und dass es Schwierigkeiten und Leid mit sich bringt, wenn wir unsere Träume leben. Aber wenn es uns erfüllt, wenn auch die Arbeit und das Leid <em>für</em> diesen Traum unser Leben reicher und erfüllter macht, dann ist es ein wahrer Traum, dem wir nachgehen sollten. Wir haben nur die Zeit zwischen unserem ersten und unserem letzten Atemzug, um diese Welt zu einem besseren Ort zu machen.</p>

<p>Erwin McManus hat noch einiges mehr gesagt, was ich jetzt nicht alles wiedergeben kann. Ich kann nur sagen, dass es insgesamt eine sehr ermutigende und verändernde Session war. Und wieder wurde mein Leben ein Stück weit in eine neue Richtung geprägt. (Wenn das so weitergeht, muss ich wohl nächsten Montag fast alles aufgeben, was ich im Moment tue. Also nicht unbedingt den Job an sich, aber die Art und Weise <em>wie</em> ich ihn tue. Ich bin jetzt schon ganz aufgewühlt.)</p>

<p>PS: Ach, da fällt mir noch ein: Erwins Tochter Maria hat zwei eigene Lieder gesungen, sozusagen als praktische Darstellung des kreativen Potenzials in einem Menschen. Ich bin hin und weg, es hat mich fast umgehauen: Sie hat eine der besten Gesangsstimmen, die ich in meinem Leben je gehört habe. Wuaah! Gänsehaut, Tränen...</p>]]>
        
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    <title>Live @ ORIGINS: Session 1</title>
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    <published>2010-01-07T12:05:31Z</published>
    <updated>2010-01-19T15:20:17Z</updated>

    <summary>Mit Erwin McManus Thema: Die drei Lebensbereiche Heute morgen startete die erste Session von Origins. Schon die Einleitung mit einem bewegenden Video über die fünf Kernwerte von Mosaic LA (Wind, Wasser, Holz, Feuer, Erde), trieb mir die Tränen in die...</summary>
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        <![CDATA[<p><em>Mit Erwin McManus</em><br />
<em>Thema: Die drei Lebensbereiche</em></p>

<p><img alt="session1.jpg" src="http://www.samuelkuemmel.de/bilder/session1.jpg" width="500" height="228" class="mt-image-none" style="" /></p>

<p>Heute morgen startete die erste Session von Origins. Schon die Einleitung mit einem bewegenden Video über die fünf Kernwerte von Mosaic LA (Wind, Wasser, Holz, Feuer, Erde), trieb mir die Tränen in die Augen. Auch die Lobpreis-Band der FeG hier erinnerte mich stark an die schönen Erfahrungen im letzten Mai bei Hillsong London.</p>

<p>Das Tolle hier ist, dass die Konferenz nicht sehr groß ist. 450, maximal 500 Leute erleben in einer fast familiären Atmosphäre eine tolle Gemeinschaft, während der sie in ihrem Glauben wachsen können. Und die Leute auf der Bühne sind nicht weit weg. Sie sitzen beim Mittagessen einfach zwischen den Teilnehmern und man kann sich u.a. auch direkt mit Erwin unterhalten.</p>

<p>In dieser ersten Session sprach Erwin darüber, welche drei Lebensbereiche es gibt und welche Rolle die Kirche in diesen spielt. Er erläuterte das anhand von Apg 17, 16-24. Da wird berichtet, wie Paulus in Athen ist.</p>

<p><b>1. Lebensbereich:</b><br />
<b>Das Zuhause, die Kirche, die Synagoge</b></p>

<p>Jeder Mensch hat einen Ort an dem er zu Hause ist, wo er sein darf, wie er ist und wo er Gemeinschaft lebt. Bei uns Christen ist das normalerweise die Gemeinde. Und wir unternehmen viele Anstrengungen um Menschen in diesen Lebensbereich einzuladen und ihre Kreativität und ihre Energie darauf zu fokussieren. Hier fühlen wir uns wohl und sicher.</p>

<p><b>2. Lebensbereich:</b><br />
<b>Das öffentliche Leben, der Arbeitsplatz, der Alltag, der Marktplatz</b></p>

<p>In diesem Lebensbereich halten sich eigentlich alle Menschen auf. Hier gehen sie ihren täglichen Aufgaben nach, hier arbeiten sie oder kaufen ein, hier gehen sie ins Kino oder auf ein Konzert. Als Christen holen wir oftmals Menschen aus diesem Lebensbereich heraus, um ihre Gaben und Fähigkeiten für die Gemeinde nutzbar zu machen. Wir bilden sie in der Gemeinde aus und irgendwann schicken wir sie wieder zurück, z.B. an ihren Arbeitsplatz, um dorthin das Evangelium zu bringen. Das Problem ist: Weil sie einen Großteil ihres Lebens in der Gemeinde verbracht haben, fehlt ihnen nun jede Verbindung zur "Welt", sie haben nur noch Christen als Freunde und ihr Potenzial, ihre Kreativität kommt nun hier nicht mehr zum Einsatz. Erwin brachte hier das Bild eines Tigers, der in einen Zoo gesteckt und gezähmt wird, bevor man ihn wieder in die Wildnis entlässt. Dort wird er nicht überleben, geschweige denn das Leben des Zoos als <em>relevant</em> an andere Tiger weitergeben können.</p>

<p><b>3. Lebensbereich:</b><br />
<b>Der persönliche, kulturelle Raum von anderen Menschen, privat oder öffentlich</b></p>

<p>In diesem Lebensbereich hält man sich natürlicherweise nicht auf, es sei denn man wird in ihn eingeladen. Und eingeladen wird man nur, wenn man sich in den anderen beiden Lebensbereichen als relevant/authentisch (Gemeinde) und respektabel/interessant (öffentliches Leben) erwiesen hat. Als Gemeinde bleiben wir meist im ersten Lebensbereich und sind dort nicht mal authentisch. Ab und an unternehmen wir was <em>missionarisches</em> im zweiten Lebensbereich, werden dort aber nicht respektiert, weil wir dort keine oder kaum Beziehungen oder zumindest keinen respektierten Status haben. Und so kommen wir sehr selten in den dritten Lebensbereich, wo Menschen wirklich erreicht und verändert werden.</p>

<blockquote><em>Fazit: Wir müssen Kirche und Mission völlig neu denken. Kirche muss eine Plattform für die Lebensbereiche 2+3 sein und darf sich nicht auf sich selbst konzentrieren. Das Reich Gottes umfasst alle drei Lebensbereiche.</em></blockquote>

<p>Erwin untermalte seine Ausführungen mit einigen authentischen Beispielen und Geschichten von sich und Mosaic. Auch ein Video war dabei, ich versuche es noch irgendwo im Netz zu finden. Insgesamt ein sehr interessanter und bewegender Vortrag, der mich und meine jetzige Arbeit nochmal ganz neu in Frage stellt.</p>

<p>PS: Zur Zeit sitze ich nach einem leckeren chinesischen Mittagessen mit Reis, Hühnchen und Curry in der Eingangshalle der FeG Rebland. Hier gibt's ein Public <span class="caps">WLAN.</span> Nett.</p>]]>
        
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    <title>Klimaschutz</title>
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    <id>tag:www.samuelkuemmel.de,2009://1.83</id>

    <published>2009-12-23T16:45:57Z</published>
    <updated>2010-01-19T15:19:30Z</updated>

    <summary>Wir sind verantwortlich. Handeln wir auch verantwortlich?...</summary>
    <author>
        <name>Samuel</name>
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        <category term="Informatives" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
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        <![CDATA[<p>Wir sind verantwortlich. Handeln wir auch verantwortlich?</p>

<p><object width="500" height="305"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/EmirohM3hac&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/EmirohM3hac&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="305"></embed></object></p>]]>
        
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    <title>Musik &amp; Glaube</title>
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    <id>tag:www.samuelkuemmel.de,2009://1.80</id>

    <published>2009-12-21T16:24:52Z</published>
    <updated>2010-01-19T15:18:52Z</updated>

    <summary><![CDATA[Für meinen heutigen Beitrag steige ich mal mit einem Zitat ein: Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber es unmöglich ist zu schweigen. &mdash; Victor M. Hugo Bei einem Gespräch mit besorgten Eltern heute stellte...]]></summary>
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        <category term="Erkenntnisse" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.samuelkuemmel.de/">
        <![CDATA[<p>Für meinen heutigen Beitrag steige ich mal mit einem Zitat ein:</p>

<blockquote><em>Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber es unmöglich ist zu schweigen.</em> &mdash; Victor M. Hugo</blockquote>

<p>Bei einem Gespräch mit besorgten Eltern heute stellte ich (wieder einmal) fest, dass es immer noch Christen gibt, die behaupten, es gebe Musik, die man als Christ nicht hören soll bzw. darf. Und da ich nicht dieser Meinung bin, empfand ich es sinnvoll meine eigene Position mal reflektierend darzustellen. Denn diese Frage kommt in der Jugendarbeit nach meiner Erfahrung öfters auf: Gibt es grundsätzlich Musik, die ich bzw. mein Sohn/meine Tochter als Christ nicht hören soll oder darf?</p>

<p>Wenn jemand die Frage so stellt, dann lautet meine Antwort darauf lautet: <b>Nein.</b></p>

<p>Jeder einzelne Ton auf dieser Welt ist Teil der Schöpfung und somit Teil dessen, was Gott selbst zu Beginn der Welt als "sehr gut" bezeichnet hat. Und jeder Mensch kann alles von Gott Geschaffene zum Guten oder zum Bösen einsetzen. Das trifft auch auf die Musik zu.</p>

<p>Es gibt keine Töne und Kombinationen von Tönen, die ich mir als Christ nicht anhören darf oder soll. Für mich stellt sich immer die Frage nach der Frucht: Was macht die Musik mit mir? Wozu treibt sie mich? Was regt sie in mir an? Wie prägt sie meine Gedanken und Gefühle?</p>

<p>Ich mache das mal an dem Beispiel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hardcore_Punk">Hardcore</a> deutlich: Bei Wikipedia kannst du dir alle wichtigen Informationen zu dieser Musikrichtung anlesen.</p>

<p><a href="http://www.flickr.com/photos/kristiangullner/4078091148/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3535/4078091148_b477242235_d.jpg" /></a>
&copy; 2009 <a href="http://www.flickr.com/photos/kristiangullner/4078091148/">kristiangullner @ flickr.com</a></p>

<p>Die Musik spricht einen emotionalen, tieferen Kern in meinem Wesen an. Für mich klingt die Musik aggressiv, aber leidenschaftlich. Sie treibt mich dazu, meine Gefühle nicht länger zu verbergen, sondern mich ihnen zu stellen und sie wenn nötig &amp; möglich nach außen zu lassen. Ich kann beim Hören dieser Musik Stress abbauen, sie entfacht Liebe in mir, indem sie allen Zorn und alle Wut aufsaugt und vernichtet.</p>

<p>Wenn ich auf einem Hardcore-Konzert bin, kann ich total ausrasten und sämtliche angestauten Aggressionen und Emotionen durch die Musik und das aggressive Tanzen bei Gott abgeben. Und wenn ich mich mit den Texten beschäftige, dann werden dort oft Themen angeschnitten, die mich auch berühren oder beschäftigen und ich finde es spannend, wie sich Bands (also andere Menschen) durch ihre Musik mit diesen Themen auseinandersetzen. Selbst wenn ich anderer Meinung bin, kann ich diese Musik problemlos hören. Ich glaube, das hat was mit Toleranz zu tun. Und die haben manche Christen sicherlich auch nicht.</p>

<p>Soweit zu mir. Jemand anderes kann das natürlich ganz anders empfinden. Er kann die Musik als laut, nervig, finster, böse, gewalttätig und ungesittet wahrnehmen. Aber er kann mir nicht absprechen, dass die Musik grundsätzlich etwas <em>Wohltuendes</em> oder <em>Gutes</em> bei mir bewirkt. Und wenn ich schlussendlich sogar noch das Gefühl habe, dass Gott mir durch bestimmte Texte etwas Herausforderndes oder Liebevolles sagt, dann bleibt letztendlich jede Diskussion bei dem Thema <em>Geschmack</em> hängen. Und Geschmäcker sind verschieden. Sie sind ein Zeichen der Vielfalt der Schöpfung. Niemand ist gezwungen, eine Musik zu hören oder sich mit einer Musik zu beschäftigen, die ihm emotional oder verstandesmäßig nicht <em>gefällt</em>.</p>

<p>Ich behaupte, einen reflektierten Glauben an Gott kann kein noch so abartiger Text und keine noch so bösartig klingende Musik erschüttern. Das Problem ist aber, dass die meisten Christen (und vor allem diejenigen, die sich gegen solche Musik wenden) keinen reflektierten Glauben haben. Ich könnte jetzt ein dutzend Vorverständnisse darstellen, aus denen man heraus den Glauben und die Musik betrachten kann. Aber vielleicht schreibe ich dazu später lieber mal ein kleines Buch oder so.</p>

<p>Wenn mich allerdings jemand fragt, ob es Musik gibt, die man nachdem man sie einmal gehört und (christlich-ethisch) reflektiert hat, nie mehr hören sollte, dann lautet meine Antwort: <b>Ja.</b></p>

<p>Dazu zählt für mich z.B. Musik mit faschistischen, rassistischen, frauenverachtenden, menschenverachtenden oder einfach nur kranken Texten. Aber um zu wissen, was ich schlecht und abartig finde, muss ich es zumindest auf irgend eine Art und Weise <em>kennengelernt</em> haben. Ein Urteil aus der Distanz ohne praktische Beschäftigung mit einem Thema, ist keine fundierte, selbst gebildete Meinung, sondern höchsten das Übernehmen von Trends und anderen Meinungen, die nie selbst durchdacht wurden. Aber das gilt ja nicht nur für die Musik.</p>

<p>Und ich schließe meinen Beitrag mit einem Zitat:</p>

<blockquote><em>"Seid so barmherzig wie euer Vater im Himmel! Richtet nicht über andere, dann werdet ihr auch nicht gerichtet werden! Verurteilt keinen Menschen, dann werdet auch ihr nicht verurteilt! Wenn ihr anderen vergebt, dann wird auch euch vergeben werden. Gebt, was ihr habt, dann werdet ihr so reich beschenkt werden, dass ihr gar nicht alles aufnehmen könnt. Mit dem Maßstab, den ihr an andere legt, wird man auch euch messen."</em><br /><br /> &mdash; Jesus in Lukas 6,36-38</blockquote>]]>
        
    </content>
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    <title>Adventskalender 21.12.</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://samuelkuemmel.de/archiv/2009/12/adventskalender-2112/" />
    <id>tag:www.samuelkuemmel.de,2009://1.81</id>

    <published>2009-12-21T08:26:00Z</published>
    <updated>2010-01-19T15:17:49Z</updated>

    <summary>Heute in meinem Adventskalender: In das Dunkel deiner Vergangenheit und in das Ungewisse deiner Zukunft in den Segen deines Helfens und in das Elend deiner Ohnmacht lege ich meine Zusage: Ich bin da. In das Spiel deiner Gefühle und in...</summary>
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        <name>Samuel</name>
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        <category term="Inspiration" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.samuelkuemmel.de/">
        <![CDATA[<p>Heute in meinem Adventskalender:</p>

<blockquote><em>
<p>In das Dunkel deiner Vergangenheit<br />
und in das Ungewisse deiner Zukunft<br />
in den Segen deines Helfens<br />
und in das Elend deiner Ohnmacht<br />
lege ich meine Zusage: Ich bin da.</p>

<p>In das Spiel deiner Gefühle<br />
und in den Ernst deiner Gedanken<br />
in den Reichtum deines Schweigens<br />
und in die Armut deiner Sprache<br />
lege ich meine Zusage: Ich bin da.</p>

<p>In das Gelingen deiner Gespräche<br />
und in die Langeweile deines Betens,<br />
in die Freude deines Erfolges<br />
und in den Schmerz deines Versagens<br />
lege ich meine Zusage: Ich bin da.</p>

<p>In die Enge deines Alltags<br />
und in die Weite deiner Träume<br />
in die Schwäche deines Verstandes<br />
und in die Kräfte deines Herzens<br />
lege ich meine Zusage: Ich bin da.</em></p>

&mdash; Dein Gott</blockquote>]]>
        
    </content>
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    <title>Die Liebe unterscheidet nicht!</title>
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    <id>tag:www.samuelkuemmel.de,2009://1.82</id>

    <published>2009-12-20T09:00:00Z</published>
    <updated>2009-12-23T13:48:24Z</updated>

    <summary>Predigt zum 4. Adventssonntag in der FeG Bad Wildungen am 20.12.2009 Es ist Sonntagmorgen. Auf dem Parkplatz vor dem Gemeindehaus einer christlichen Gemeinde irgendwo in der Mitte Deutschlands parkt ein Mann. Er steigt aus seiner schwarzen Mercedes S-Klasse. In einem...</summary>
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        <category term="Material" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
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    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.samuelkuemmel.de/">
        <![CDATA[<p><em>Predigt zum 4. Adventssonntag in der FeG Bad Wildungen</em><br />
<em>am 20.12.2009</em></p>

<blockquote><em><p>Es ist Sonntagmorgen.<br />
Auf dem Parkplatz vor dem Gemeindehaus einer christlichen Gemeinde irgendwo in der Mitte Deutschlands parkt ein Mann.</p>

<p>Er steigt aus seiner schwarzen Mercedes S-Klasse. In einem nagelneuen weißen und perfekt sitzenden Armani-Anzug und mit einer funkelnde Rolex-Uhr am Handgelenk betritt er das Gemeindehaus. Seine Frisur sitzt perfekt und er riecht nach einem eleganten Herren-Parfüm.</p>

<p>Er ist neu in der Gegend. Weil seine Firma ihn zum Regionalmanager für diesen Landkreis gemacht hat, ist er in die neugebaute Nobelvilla am Standrand gezogen. </p>

<p>Und an diesem Morgen will er in den Gottesdienst. Das Gemeindehaus hatte ihn von außen durch die tolle Architektur angesprochen. Er war seit einiger Zeit nicht mehr in einer Kirche gewesen. Aber jetzt im Advent konnte es ja nicht schaden.</p>

<p>Am Eingang der Gemeinde begrüßt ihn eine ältere Frau freundlich.</p>

<p>„Einen schönen guten Morgen. Willkommen in unserer Gemeinde. Kommen Sie, ich zeige ihnen eine guten Sitzplatz. Hier, in der ersten Reihe.&#8220;</p>

<p>Sogleich kommen einige der Ältesten der Gemeinde auf ihn zu.</p>

<p>„Guten Tag. Ich habe Sie hier noch nie gesehen. Sind sie neu in der Gegend? Wir freuen uns, dass sie unseren Gottesdienst besuchen.&#8220;</p>

<p>Nach einem kurzen Gespräch nehmen alle ihre Plätze ein. Der Gottesdienst beginnt, einige Anbetungsmusiker fangen auf der Bühne an, das erste Lied zu spielen.</p>

<p>Als die Gemeinde zu singen beginnt, öffnet sich die Tür des Gemeindehauses im hinteren Bereich des Saales.</p>

<p>Ein kleiner, gekrümmt laufender Mann betritt den Raum. Als er hereinkommt, drehen die hinteren Reihen im Gemeindesaal den Kopf nach ihm um. Er stinkt unglaublich, so als hätte er sich einen Monat nicht gewaschen.</p>

<p>Seine zerfetzte Jogging-Hose hängt auf halb Acht und seine dreckigen alten Schuhe hinterlassen Spuren auf dem schönen, blauen Saalteppich. Er trägt einen ausgewaschenen, alten Pulli und hält eine Plastiktüte mit beiden Händen.</p>

<p>In seinem Gesicht sind tiefe Falten zu sehen, seine Haare stehen wirr von seinem Kopf ab. Sein nach Alkohol riechender Atem steigt den Gottesdienstbesuchern in den hinteren Reihen in die Nase. An seinem Schnauzbart hängt etwas Gelbes, Flüssiges.</p>

<p>Er war rein zufällig in dieses Gemeindehaus gekommen. Draußen war es kalt und da dachte er, dass er zumindest während des Gottesdienstes in dem geheizten Raum bleiben könne.</p>

<p>Die ältere Frau, welche an diesem Morgen den Begrüßungsdienst hat, steht aus ihrer hinteren Sitzreihe auf und geht auf ihn zu.</p>

<p>„Hallo. Kann ich ihnen helfen?&#8220;</p>

<p>„Nein.&#8220; sagt der Mann etwas zu laut. Wieder drehen sich einige Köpfe um und starren ihn mit genervten Blicken an. Vorne steht einer der Ältesten auf und kommt mit schnellen Schritten nach hinten.</p>

<p>„Gibt es ein Problem?&#8220; fragt er die ältere Frau. Er blickt den offensichtlich obdachlosen Penner mit einem strengen Blick an.</p>

<p>„Ich glaube nicht.&#8220; sagt sie. Dann wendet sie sich dem Penner zu.</p>

<p>„Wenn sie hier bleiben wollen, dann setzen sie sich bitte hier hinten auf den Boden. Und bitte stören sie unseren Gottesdienst nicht. Seien sie leise!&#8220; flüstert die Frau. Vorne spielen weiterhin die Anbetungsmusiker.</p>


<p>Die Frau weist dem offenbar leicht angetrunkenen Mann einen Platz auf dem Boden neben dem Regal mit den Gesangsbüchern zu, etwa drei Meter hinter der letzten Sitzreihe des Saales. </p>

Man kann diesen Mann ja nicht zwischen den normalen Gottesdienst-Besucher sitzen lassen. Dann gehen sie und der Älteste zurück auf ihre Plätze, um weiter Gott anzubeten.</em></blockquote>


<p>Keine völlig undenkbare Szene. Eine Szene, wie sie sich vielleicht auch hier in unserer Gemeinde abspielen könnte? Ich weiß es nicht.</p>

<p>Diese Szene diente schon vor fast 2000 Jahren einem Brief-Schreiber des Neuen Testaments als Beispiel. Sie verdeutlichte ein falsches Denken und Fehlverhalten in einer christlichen Gemeinde.</p>

<p>Und genau darum geht es in meiner heutigen Predigt. Ich lade euch heute morgen dazu ein, mit mir über einen Abschnitt aus dem Jakobus-Brief nachzudenken. Und ich lade dich dazu ein, offen für das zu sein, was der Heilige Geist heute morgen in dir verändern möchte.</p>

<p>Ich lese aus dem Jakobus-Brief, Kapitel 2, die Verse 1 bis 13.</p>

<blockquote><em><p>Liebe Brüder, haltet den Glauben an Jesus Christus, unsern Herrn der Herrlichkeit, frei von allem Ansehen der Person.<br/>
Denn wenn in eure Versammlung ein Mann käme mit einem goldenen Ring und in herrlicher Kleidung, es käme aber auch ein Armer in unsauberer Kleidung, und ihr sähet auf den, der herrlich gekleidet ist, und sprächet zu ihm: Setze du dich hierher auf den guten Platz!, und sprächet zu dem Armen: Stell du dich dorthin!, oder: Setze dich unten zu meinen Füßen!<br />
Ist's recht, dass ihr solche Unterschiede bei euch macht und urteilt mit bösen Gedanken?</p>

Hört zu, meine lieben Brüder! Hat nicht Gott erwählt die Armen in der Welt, die im Glauben reich sind und Erben des Reichs, das er verheißen hat denen, die ihn lieb haben?<br />
Ihr aber habt dem Armen Unehre angetan. Sind es nicht die Reichen, die Gewalt gegen euch üben und euch vor Gericht ziehen?<br />
Verlästern sie nicht den guten Namen, der über euch genannt ist?<br />
Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht; <br />
wenn ihr aber die Person anseht, tut ihr Sünde und werdet überführt vom Gesetz als Übertreter.<br />
Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig.<br />
Denn der gesagt hat: »Du sollst nicht ehebrechen«, der hat auch gesagt: »Du sollst nicht töten.« Wenn du nun nicht die Ehe brichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des Gesetzes.<br />
Redet so und handelt so wie Leute, die durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen.<br />
Denn es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht.</em></blockquote>


<p><b>1. Kein Ansehen der Person</b></p>

<p>Halten den Glauben an Jesus Christus frei von allem Ansehen der Person. Bereits im ersten Vers bringt der Schreiber des Jakobus-Briefes seine Kernaussage für den gesamten dann folgenden Abschnitt.</p>

<p>Kein Ansehen der Person, das war ein Anliegen, mit dem schon die Christen im ersten Jahrhundert ihre Schwierigkeiten hatten.</p>

<p>Da wurden Reiche bevorzugt und Arme benachteiligt. Frauen hatten nichts zu sagen, Männer durften lehren und predigen. Es wurde darüber gestritten, ob man zu Paulus oder Apollos gehören sollte.</p>

<p>Und in genau diese Situation hinein schreibt auch der Verfasser des Jakobus-Briefes seine Worte. Sie sind eine Ermahnung, nicht von dem einmal eingeschlagenen Jesus-Weg abzuweichen und menschliche bzw. weltliche Maßstäbe in der Gemeinde anzulegen.</p>

<p>Und diese Mahnung spricht auch in unsere heutige Zeit hinein, in unsere Freie evangelische Gemeinde, heute morgen.</p>

<p>Ich stelle immer mal wieder mit Erschrecken fest, dass die meisten Christen (und da schliesse ich mich selbst nicht aus) vielerorts es bis heute nicht geschafft haben, allen Menschen einen Ort zu bieten, an dem sie einfach sein können. Einen Ort, wo jeder erstmal so angenommen ist, wie er ist. Ohne Hintergedanken.<br />
Viele Gemeinde sind auch heute noch kein Ort, wo nicht nach dem Ansehen von Personen gehandelt, entschieden und miteinander umgegangen wird.</p>

<p>Und das wird auch in der aktuellen Debatte des Spiegels zwischen Islam und Christentum wieder deutlich: Die Welt nimmt uns Christen mehrheitlich nicht als tolerante und offene Menschen dar. Wir werden als engstirnige Fundamentalisten oder als rückwärtsgewandt bezeichnet. Beides Bezeichnungen, die vom Anspruch des Jakobus-Briefes meilenweit entfernt sind.</p>

<p>Ich frage mich, warum die Öffentlichkeit uns so wahrnimmt. Schliesslich basiert doch der Artikel 1 unseres Grundgesetzes auf dem Gedankengut, das der Schreiber des Jakobus-Briefes hier in einer Mahnung formuliert.</p>

<p>„Die Würde jedes Menschen ist unantastbar.&#8220;</p>

<p>Was ist damit anderes ausgesagt als: Behandele jeden Menschen mit Würde und respektvoll.</p>

<p>Ist das nicht der Geist Gottes der da spricht? Die Aussage im Jakobus-Brief legt die Grundlage für dieses Menschenrecht in den ersten christlichen Gemeinden.</p>

<p>In der Gemeinde soll niemand anders behandelt werden, nur weil er aus einer anderen sozialen Schicht kommt und mehr oder weniger gesellschaftliches Ansehen hat.</p>

<p>Und ich glaube die Geschichte mit dem Armen und dem Reichen in der Gemeinde verdeutlich nur beispielhaft einen allgemeinen Anspruch, der nicht nur für soziale Unterschiede gilt.</p>

<p>In der Gemeinde (auch in unserer hier), soll <span class="caps">JEDER </span>gleichberechtigt und gleich behandelt werden.</p>

<p>Zum Beispiel:<br />
Jemand ist in der gleichen Gemeinde wie ich und hört eine Musikrichtung, die mir nicht gefällt. Ich soll ihn oder sie genauso behandeln und lieben, wie meine Freunde, mit denen ich auf Konzerte gehe.</p>

<p>Oder:<br />
Jemand hat sich von seinem Ehepartner geschieden. Ich soll ihn oder sie genauso behandeln und lieben, wie diejenigen Paare in der Gemeinde, die noch glücklich verheiratet sind.</p>

<p>Oder:<br />
Jemand arbeitet in der Gemeinde gar nicht oder nur im Hintergrund mit. Ich soll ihn oder sie genauso behandeln und lieben, wie die Leute, die sich im Gottesdienst oder bei der Musik voll engagieren und an vielen Stellen mitarbeiten.</p>

<p>Ich denke, diese Beispiele reißen schonmal einige Stellen an, bei denen wir ins Nachdenken kommen könne über uns selbst und unsere Sicht auf Menschen in unserem Umfeld.</p>

<p>Unterscheidest du gedanklich oder in den konkreten Beziehungen zwischen Menschen auf eine ungesunde Art und Weise?<br />
Ich habe bei mir selbst gemerkt, dass es ziemlich schwer ist, diese Aussage im eigenen Leben umzusetzen: Halte deinen Glauben frei von allem Ansehen der Person.</p>

<p>Ich verurteile Menschen in der Gemeinde, weil sie nicht so frei und ungesetzlich glauben wie ich. Oder mir fällt es schwer Leute zu lieben, die keine Offenheit für andere Musik, für andere Gottesdienst-Formen oder andere Glaubensrichtungen haben als ihre eigene.</p>

<p>Um diese Gedanken und Gefühle los zu werden, fordert mich der Jakobus-Brief dazu heraus, meinen menschlichen Stolz bei Jesus abgeben und frei werden, bedingungslos zu lieben. Eine Lebensaufgabe, an der es sich lohnt dranzubleiben, selbst wenn es ein Leben lang dauert.</p>

<p>Denn was würde passieren, wenn in unseren christlichen Gemeinden wirklich kein Ansehen der Person herrschen würden?</p>

<p>Würden nicht all die vom Leistungsdruck getriebenen Menschen, die Verachteten, die Armen, die Schwachen, die Depressiven und die Ungeliebten in Scharen in unsere Häuser kommen, weil wir ihnen einen Ort bieten, an dem sie mit ihrer ganzen Person vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben einfach nur <span class="caps">SEIN </span>dürfen?</p>

<p>Ich will nicht ausschließen, das einige, die schon hier sitzen sich vielleicht als so jemand sehen oder fühlen. Arm, schwach, verachtet, ungeliebt.</p>

<p>Ich sage dazu ganz praktisch: Ihr seid hier willkommen. Ihr seid hier gewollt. Ihr seid hier in guter Gesellschaft.</p>

<p>Aber würden es auf Dauer nicht viel und beständig mehr Menschen werden, die Kirche und Gemeinde wieder als den Ort der bedingungslosen Annahme erfahren und dort in den „Häusern Gottes&#8220; ihr zu Hause finden?</p>

<p>Fragen, die euch hoffentlich genauso herausfordern wie mich.</p>

<p>Aber ich möchte jetzt noch ein Stückchen weiter an unserem Text entlang gehen. Der Schreiber des Jakobus-Briefes gibt seinen Lesern und somit auch uns eine Begründung für diese Herausforderung.</p>


<p><b>2. Gottes sieht anders</b></p>

<p>Wie schon Paulus im 1. Korinther-Brief schrieb, ist Gottes Weisheit und Liebe unserer menschlichen Logik entgegen gesetzt. Wie oft versuchen wir, unsere menschlichen Maßstäbe, die wir in dieser Welt eingeprägt bekommen, auch in der Gemeinde umzusetzen.</p>

<p>Und genau das erkannte der Schreiber des Jakobus-Briefes unter den Christen, denen er offensichtlich begegnete. Sie machten Unterschiede in der Gemeinde, nach Wohlstand, Ansehen und Aussehen.</p>

<p>Warum?<br />
Weil sie die Person ansahen, so wie die Welt auf Personen schaut. Reich = wichtig, arm = unwichtig.</p>

<p>Ich habe mal geforscht, wo das Wort „Person&#8220; eigentlich herkommt. Es stammt vom etruskischen Wort phersu ab und das bedeutete „Maske&#8220;.</p>

<p>Wenn wir diese Abstammung also konsequent weiterdenken, so könnte man sagen:</p>

<p>Das was wir an einem Menschen als Person wahrnehmen, ist das rein Äußerliche, sozusagen die Maske hinter der sich ein die Seele, das Herz eines Menschen versteckt.</p>

<p>Aber wir sehen nur die Maske. Wir können nicht in die Seele oder das Herz hinein schauen. Und wenn doch, dann nur bei ganz wenigen Menschen.</p>

<p>Meine Frau ist z.B. einer der wenigen Menschen, die in mein Herz hineinschauen dürfen und denen ich Zugang zum Bereich hinter meiner äußerlichen „Person&#8220; gebe.</p>

<p>Das heißt nicht, dass ich nicht echt bin. Es bedeutet, das was man äußerlich von mir wahrnimmt, ist nicht das, was mich ausschliesslich als Mensch definiert. Es ist nur ein Teil von mir. Meine Persönlichkeit, so wie andere Menschen sie sehen, ummantelt sozusagen mein Innerstes, mein Herz.</p>

<p>Und ich glaube, so ist das bei jedem Menschen.</p>

<p>Wenn wir jetzt also mit 1. Samuel 16, 7 feststellen:<br />
„Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der <span class="caps">HERR </span>aber sieht das Herz an.&#8220;</p>

<p>Dann wird uns langsam klar, was der Schreiber des Jakobus-Briefes hier sagen will:<br />
Gott erwählt diejenigen in seine Gemeinde, die in ihrem Herzen offen sind für Vertrauen und Liebe. Er kann hineinschauen. Wir aber sehen nur das Äußere.</p>

<p>Und aus diesem Grund steht es uns nicht zu in unserem Handeln einen Unterschied zu machen zwischen einem bestimmten Menschen und einem anderen.</p>


<p>**3. Die Liebe triumphier**t</p>

<p>Jeder Mensch ist gleich liebenswürdig, egal ob Atheist, Moslem oder Christ, egal ob er homosexuell ist oder Geschlechtsverkehr vor der Ehe hatte.</p>

<p>Toleranz und Respekt sind keine Erfindungen des modernen Humanismus. Die Evangelien sind voll davon: Jesus lebte diese Grundhaltungen und sein Geist trug durch solche Briefschreiber wie den des Jakobus-Briefes diese Haltungen wieder neu in die ersten christlichen Gemeinden.</p>

<p>Jesus ist für jeden Menschen gekommen. Das feiern wir in einigen Tagen an Weihnachten.<br />
Und Jesus ist für jeden Menschen gestorben und auferstanden. Das feiern wir kommendes Frühjahr an Ostern.</p>

<p>Mit diesen beiden Ereignissen vor Augen und im Herzen, können wir aufhören, einander zu be- und verurteilen. Wir können aufhören, Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer sozialen Klasse, ihres kulturellen Hintergrunds oder ihrer Weltanschauung in Schubladen zu stecken.</p>

<p>Es ist nicht meine und deine Aufgabe zu richten. Und auch hier setzt der Schreiber des Jakobus-Briefes wieder an:</p>

<p>Wer unbarmherzig und ohne Mitleid richtet, der richtet letztendlich sich selbst. Denn niemand kann seinen selbst aufgestellten Regeln genügen, geschweige denn den Geboten Gottes. Wir sind alle gleich schuldig, keiner von uns steht vor Gott besser da als ein anderer.</p>

<p>Und in jedem von uns steckt doch dieses Herz, das wir immer aussen vor lassen, wenn wir richten. Weil wir in den allermeisten Fällen nur das Äußere eines Menschen wahrnehmen können, beurteilen wir auch immer nur das Äußere. Die Person. Die Maske.</p>

<p>Der Maßstab, das Gesetz der Freiheit für unser Handeln ist genau aus diesem Grund: Barmherzigkeit. (In diesem Wort stecken die Wörter Erbarmen und Herz drin.)</p>

<p>Handeln aus Mitgefühl.<br />
Wir werden von Gott nicht daran gemessen, wie viel „Recht&#8220; wir in unserem Leben hatten. Oder wie vielen Leuten wir gezeigt haben, dass sie vielleicht auf dem „falschen Weg&#8220; sind.</p>

<p>Gott hat uns seinen Geist der Liebe und Gnade gegeben, und wenn wir diesem Geist immer mehr Raum in unserem Herzen einräumen, indem wir mit Gott in Beziehung leben, dann will und wird er uns liebevoll und gnädig machen.</p>

<p>Uns selbst gegenüber, aber vor allem auch den Menschen in unserem Umfeld gegenüber.</p>

<p>An Weihnachten lädt uns Jesus jedes Jahr neu ein, seinen Geburtstag zu feiern.</p>

<p>Er kam nur einmal als Mensch auf die Welt, aber gerade Weihnachten kann jedes Jahr auch der Zeitpunkt sein, Jesus erneut oder zum ersten Mal in dein eigenes Herz hinein zu lassen.</p>

<p>Ich möchte das in meiner Predigt heute morgen ganz praktisch deutlich machen:</p>

<p>Alles was ich bis jetzt gesagt habe, sage ich nicht, um irgend jemanden in diesem Gottesdienst zu verurteilen. Ich will zum Nachdenken anregen, ich will eine Anstoß geben, das eigene Denken und Handeln zu hinterfragen.</p>

<p>Warum?</p>

<p>Weil ich das selbst tun muss. Weil ich selbst auch derjenige bin, dem dieser Text heute morgen etwas zu sagen hat. Und weil ich selbst jedes Jahr zu Weihnachten wieder neu an die Krippe trete und mit den Worten von Paul Gerhardt sagen will:</p>

<p><em>Eins aber hoff ich wirst du mir,<br />
Mein Jesus, nicht versagen:<br />
 Dass ich dich möge für und für <br />
In meinem Herzen tragen. <br />
So lass mich doch dein Kripplein sein;<br />
 Komm, komm und lege bei mir ein<br />
 Dich und all deine Freuden!</em></p>

<p>Barmherzigkeit triumphiert über das Gericht.<br />
Liebe triumphiert über das Gericht.<br />
Jesus in dir triumphiert über das Gericht.</p>

<p>Du bist frei. Nicht weil du dich an ein Gesetz hältst.<br />
Sondern weil das Gesetz der Liebe durch Jesus als eine Grundhaltung in dein Herz geschrieben ist.</p>

<p>Du bist eingeladen, dich heute an diesem Adventssonntag deinem Herzen zuzuwenden.<br />
Und dabei zu entdecken, dass es um dich herum hinter den Personen lauter von Gott geliebte Menschenherzen gibt.</p>

<p>Du kannst dafür sorgen, dass Jesus sie durch dich mit überfließender Liebe füllt. Liebe für diese Welt, für dieses Leben, für jeden einzelnen Menschen.</p>

<p>Gott legt dir etwas oder jemanden aufs Herz. Bist du offen für <span class="caps">SEINE</span> Barmherzigkeit?</p>


<p>Ich möchte gerne mit uns beten.</p>

<p>(Gebet)</p>

<p><em>Amen.</em></p>]]>
        
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    <title>Das Lied der Stunde</title>
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    <published>2009-12-10T15:09:21Z</published>
    <updated>2010-01-19T15:21:15Z</updated>

    <summary>Damit hat Gott mich gerade im Radio ermutigt: Und hier noch die Rap-Version:...</summary>
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        <name>Samuel</name>
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        <![CDATA[<p>Damit hat Gott mich gerade im Radio ermutigt:</p>

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<p>Und hier noch die Rap-Version:</p>

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    <title>Sam frisst Sam.</title>
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    <published>2009-12-07T21:43:48Z</published>
    <updated>2010-01-19T15:21:43Z</updated>

    <summary>Ich fresse Samuel Colt. Der Mann hat nämlich Schießwaffen erfunden. Böse. (Auch ein Ergebnis vom Foto-Shooting mit meiner Frau.)...</summary>
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        <name>Samuel</name>
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<p><em>(Auch ein Ergebnis vom Foto-Shooting mit meiner Frau.)</em></p>]]>
        
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